Schwere Aufgaben schon in den ersten Runden

Fabian Roth. Foto: Claudia Pauli.

(08.02.2017) Der frischgebackene Deutsche Meister im Herreneinzel darf sich anlässlich der YONEX German Open 2017 (28. Februar bis 5. März in der innogy Sporthalle in Mülheim an der Ruhr) aller Voraussicht nach mit einem „ganz Großen“ der internationalen Badmintonszene messen:

In der zweiten Runde könnte Fabian Roth (TV Refrath; Weltranglistenplatz 68) auf den Weltranglistenzweiten Jan Ø. Jørgensen aus Dänemark treffen.

Herreneinzel

Im Herreneinzel haben insgesamt vier Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) einen Startplatz im Hauptfeld sicher:

Der Deutsche Rekordmeister Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 12) steht als Nummer sieben der Setzliste in seinem Erstrundenmatch dem Schotten Kieran Merrilees (Weltranglistenplatz 54) gegenüber, den er in den beiden bisherigen Vergleichen jeweils in zwei Sätzen besiegte. Anschließend müsste sich der 32 Jahre alte dreimalige Olympiateilnehmer vermutlich mit dem Dänen Kim Bruun (Weltranglistenplatz 57) auseinandersetzen. Auch in dieser Partie wäre Marc Zwiebler der Favorit.

Der neue nationale Titelträger Fabian Roth (TV Refrath; Weltranglistenplatz 68) spielt zum Auftakt gegen Nick Fransman aus den Niederlanden (Weltranglistenplatz 97), der in der 1. Badminton-Bundesliga für den SC Union Lüdinghausen aufschlägt. Das bislang einzige Aufeinandertreffen auf internationaler Ebene entschied der 21-jährige Deutsche deutlich für sich und auch im Rahmen der Bundesligapartie zwischen dem TV Refrath und dem Verein aus dem Münsterland Ende Januar war Fabian Roth Nick Fransman überlegen. Danach würde aller Wahrscheinlichkeit nach der topgesetzte Weltranglistenzweite Jan Ø. Jørgensen (Dänemark) auf die deutsche Nachwuchshoffnung warten. Der amtierende Vize-Europameister und der U19-Europameister von 2013 standen sich bis dato nicht bei einem Turnier gegenüber.

Kai Schäfer (1. BC Düren; Weltranglistenplatz 85) bestreitet unterdessen sein Erstrundenmatch gegen Kalle Koljonen (Weltranglistenplatz 89). Der B-Kaderathlet des DBV verbuchte in den bisherigen beiden Begegnungen mit dem Finnen einen Sieg und eine Niederlage. Anschließend könnte der an Nummer neun gesetzte Däne Hans-Kristian Vittinghus (Weltranglistenplatz 15) der Gegner des 23-Jährigen sein. Den bislang einzigen Vergleich, ausgetragen vor mehr als vier Jahren, entschied der Nordeuropäer für sich.

Der DM-Dritte Lars Schänzler (TV Refrath; Weltranglistenplatz 125) spielt gegen den an Position acht notierten Hu Yun (Hongkong; Weltranglistenplatz 14) um den Einzug in die zweite Runde. Der 21 Jahre alte Deutsche und der 14 Jahre ältere Asiate treffen anlässlich der YONEX German Open erstmals in einem Wettkampf aufeinander.

Luise Heim holte - wie Fabian Roth - Anfang Februar erstmals einen DM-Titel im Erwachsenenbereich. Foto: Claudia Pauli.

Dameneinzel

Im Dameneinzel gehört bis dato einzig die dreimalige Deutsche Meisterin Olga Konon (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 65) dem Hauptfeld an. Die 27 Jahre alte amtierende DM-Dritte spielt gegen eine Qualifikantin um den Einzug ins Achtelfinale. Da bei den YONEX German Open im Dameneinzel – wie im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed – „nur“ 32 Startplätze zur Verfügung stehen, ist in diesen Disziplinen „lediglich“ ein Sieg erforderlich, um in die Runde der besten 16 einzuziehen. Im Herreneinzel – das ein 64-köpfiges Starterfeld aufweist – erreichen die Teilnehmer das Achtelfinale erst nach zwei Matchgewinnen. Verzeichnet Olga Konon zum Auftakt einen Sieg, trifft sie anschließend voraussichtlich auf die an Nummer acht gesetzte Japanerin Ayumi Mine (Weltranglistenplatz 9). Die beiden Damen würden sich erstmals bei einem Turnier messen. Topgesetzt ist im Dameneinzel Carolina Marin (Spanien; Weltranglistenplatz 2), die Olympiasiegerin von 2016 und zweimalige Weltmeisterin.

Herrendoppel

Im Herrendoppel führen die japanischen Weltranglistendritten Takeshi Kamura/Keigo Sonoda die Setzliste an. Aus DBV-Sicht sind in dieser Disziplin insgesamt fünf Spieler im Hauptfeld vertreten: Die Deutschen Meister Raphael Beck/Peter Käsbauer (1. BC Beuel/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 50) müssen sich in Runde eins mit Or Chin Chung/Tang Chun Man aus Hongkong (Weltranglistenplatz 33) auseinandersetzen, gegen die sie dann erstmals antreten. Nächste Gegner wären wahrscheinlich die an Position drei notierten EM-Dritten Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov aus Russland (Weltranglistenplatz 10). Die Europameister von 2014 und YONEX German Open-Halbfinalisten des Vorjahres verzeichneten in den bisherigen drei Begegnungen mit den Deutschen drei Siege.  

Die DM-Zweiten Mark Lamsfuß/Marvin Seidel (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 42) erwischten bereits im Zusammenhang mit ihrem Auftaktmatch ein extrem schweres Los: Die 22 und 21 Jahre alten Nachwuchsasse spielen gegen die an Nummer sieben gesetzten Weltranglisten-15. Chen Hung Ling/Chi-Lin Wang aus Taiwan um den Einzug ins Achtelfinale. Diese Begegnung bedeutet ebenfalls eine Premiere.

Das indonesisch-deutsche Duo Jones Ralfy Jansen/Josche Zurwonne (1. BC Wipperfeld/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 41) steht bei den 60. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland in Runde eins zum ersten Mal in seiner Karriere den Japanern Takuto Inoue/Yuki Kaneko (Weltranglistenplatz 31) gegenüber.  

Damendoppel

Im Damendoppel messen sich Isabel Herttrich und Carla Nelte (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Refrath; Weltranglistenplatz 56) in ihrem Erstrundenmatch mit Qualifikantinnen. Im Achtelfinale träfen die Deutschen Meisterinnen auf die topgesetzten Japanerinnen Naoko Fukuman/Kurumi Yonao (Weltranglistenplatz 8) oder auf die dänischen EM-Dritten Maiken Fruergaard/Sara Thygesen (Weltranglistenplatz 19).

Für Johanna Goliszewski/Lara Käpplein (beide 1. BV Mülheim; Weltranglistenplatz 70) bedeutet schon das Auftaktmatch eine enorm große Herausforderung: Die 30 Jahre alte Olympiateilnehmerin von Rio und ihre neun Jahre jüngere Vereinskollegin bekamen die an Position zwei notierten  Thailänderinnen Jongkolphan Kititharakul/Rawinda Prajongjai (Weltranglistenplatz 11) zugelost.

Die DM-Dritten Lisa Kaminski/Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 92) stehen in ihrer Erstrundenpartie den an Position sieben notierten Indonesierinnen Greysia Polii/Rizki Amelia Pradipta gegenüber, die zusammen noch keine Wertung in der Weltrangliste aufweisen.

Mixed

Das mit Abstand erfolgreichste deutsche Mixed der vergangenen Jahre bestreitet anlässlich der YONEX German Open letztmalig gemeinsam ein Turnier: Der 34 Jahre alte Michael Fuchs (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und die zwei Jahre jüngere Birgit Overzier (1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 35) verlagerten nach ihrer Rückkehr von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro den Schwerpunkt vom Leistungssport auf die berufliche Karriere. In Mülheim möchten sich die Olympiafünften von 2012 nun von den heimischen Badmintonfans verabschieden. Die Auslosung hätte für die Deutschen allerdings glücklicher verlaufen können: Michael Fuchs/Birgit Overzier müssen sich in der ersten Runde des mit 120.000,- US-Dollar dotierten Turniers der Kategorie Grand Prix Gold mit den an Nummer vier gesetzten Malaysiern Kian Meng Tan/Pei Jing Lai (Weltranglistenplatz 9) messen. Dieses Duell kommt erstmals im Rahmen eines Wettkampfes zustande.

Die aktuellen Deutschen Vizemeister Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Weltranglistenplatz 42) treten zum Auftakt – ebenfalls zum ersten Mal in ihrer Karriere –  gegen die Japaner Yugo Kobayashi/Koharu Yonemoto an, die als Paarung neu zusammengestellt wurden. Im Achtelfinale wären die an Nummer zwei gesetzten Malaysier Peng Soon Chan/Liu Ying Goh (Weltranglistenplatz 7) die Gegner der DBV-Asse.

Das Tableau im Gemischten Doppel wird angeführt von den chinesischen Weltranglistensechsten Lu Kai/Huang Yaqiong. Letztgenannte holte 2016 bei den YONEX German Open mit Tang Jinhua den Titel im Damendoppel.   

Zahlreiche DBV-Asse in der Qualifikation

(Auch) aus Deutschland haben zudem zahlreiche Spieler, Spielerinnen und Paarungen die Chance, sich über die Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld zu erarbeiten. So dürfen z. B. die neue Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Luise Heim (1. BC Beuel), die erst 18 Jahre alte DM-Dritte im in dieser Disziplin, Yvonne Li (SC Union Lüdinghausen), die Deutschen Vizemeisterinnen im Damendoppel, Linda Efler/Eva Janssens (TV Emsdetten/1. BC Beuel), und die nationalen Champions im Mixed, Raphael Beck/Carla Nelte (1. BC Beuel/TV Refrath), in der Qualifikation starten.

Sagen noch Spieler kurzfristig ihre Teilnahme an den YONEX German Open ab, ergeben sich in Bezug auf Hauptfeld und Qualifikation natürlich entsprechende Änderungen.

Mit den Besten Europas

Der dänische Weltranglistenzweite Jan Ø. Jørgensen holte 2015 in Mülheim (Bild) den Titel im Herreneinzel. Foto: Claudia Pauli.

(23.01.2017) Nach den Olympiasiegern Lin Dan (China; 2008 und 2012 im Herreneinzel), Chen Long (China; 2016 im Herreneinzel), Carolina Marin (Spanien; 2016 im Dameneinzel) und Zhang Nan (China; 2016 im Herrendoppel) haben zahlreiche weitere Stars der internationalen Badmintonszene für die YONEX German Open Badminton Championships (28. Februar bis 5. März in Mülheim an der Ruhr) gemeldet:

Das dänische Aufgebot etwa führt bei den 60. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland der Weltranglistenzweite Jan Ø. Jørgensen an. Der amtierende Vize-Europameister und WM-Dritte im Herreneinzel rief bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) prestigeträchtigsten Turnier im Jahr 2015 „Kreischanfälle“ seitens des (weiblichen) Publikums hervor, als er nach seinem erstmaligen Sieg im Finale sein Trikot auszog, es in die jubelnde Menge warf und minutenlang seinen tätowierten Oberkörper zur Schau stellte.

„Begleitet“ wird der Europameister von 2014 nach Mülheim u. a. von den gegenwärtigen Europameistern im Herrendoppel, Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding (Weltranglistenplatz 8), den Vize-Europameistern in dieser Disziplin, Kim Astrup/Anders Skaarup Rasmussen (Weltranglistenplatz 12), den EM-Dritten im Damendoppel, Maiken Fruergaard/Sara Thygesen (Weltranglistenplatz 19) sowie von der EM-Dritten im Dameneinzel, Anna Thea Madsen (Weltranglistenplatz 70).

Aus den Niederlanden wollen u. a. die amtierenden Vize-Europameisterinnen im Damendoppel, Eefje Muskens/Selena Piek (Weltranglistenplatz 12), sowie die EM-Dritten im Mixed, Jacco Arends/Selena Piek (Weltranglistenplatz 18), das Publikum in der innogy Sporthalle begeistern.

Superstars Lin Dan und Chen Long dabei

Lin Dan holte 2016 (Bild) seinen sechsten YGO-Titel im Herreneinzel. Fotos: Claudia Pauli.
Zhang Nan (im Bild bei den Olympischen Spielen 2016) siegte 2010 in Mülheim im Herrendoppel (mit Chai Biao).

(04.01.2017) Dass er im vergangenen Jahr bei den YONEX German Open Badminton Championships nach seinem Finalerfolg durch den Hinterausgang der Veranstaltungsstätte „fliehen“ musste, weil ihn ansonsten die – überwiegend weiblichen – Fans „umzingelt“ hätten, hat den zweimaligen Olympiasieger Lin Dan offenbar nicht „verschreckt“: Der Chinese, seines Zeichens zudem fünfmaliger Weltmeister, meldete auch für die 2017er-Auflage der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland (28. Februar bis 5. März in Mülheim an der Ruhr).

Sechs Mal hat der 33 Jahre alte Olympiavierte von Rio bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) prestigeträchtigsten Turnier bereits den Titel im Herreneinzel geholt: 2004, 2005, 2007, 2011, 2012 und 2016. Damit führt er die Statistik der im Jahr 1955 erstmals ausgetragenen Veranstaltung gemeinsam mit dem Dänen Erland Kops an, der 1962, 1963 und 1964 sowie 1966, 1967 und 1968 das Finale in dieser Disziplin für sich entschied. Mit Titelgewinn Nummer sieben würde der aktuelle Weltranglistensechste Lin Dan folglich zum alleinigen Rekordhalter im Herreneinzel avancieren.

Doch die Konkurrenz ist nicht zuletzt aus dem eigenen Land groß: In Chen Long (Weltranglistenplatz 5) möchte ein zweiter Superstar aus dem „Reich der Mitte“ erneut bei dem Turnier der Kategorie Grand Prix Gold aufschlagen. Der 27 Jahre alte YONEX German Open-Sieger von 2013 sicherte sich 2014 und 2015 den WM-Titel im Herreneinzel und holte im vergangenen Sommer in Brasilien verdient Olympiagold.

Damit planen bereits zwei Rio-Champions ihren Start in der innogy Sporthalle (ehemals RWE-Sporthalle) in Mülheim an der Ruhr: Mitte Dezember hatte das Organisationskomitee der YONEX German Open schon die Meldung von Carolina Marin erhalten. Die spanische Weltranglistenzweite im Dameneinzel darf sich mit ihren gerade einmal 23 Jahren bereits mit allen „großen“ Titeln schmücken, die es im Badminton zu gewinnen gibt: Sie wurde 2014 und 2016 Europameisterin, holte 2014 und 2015 WM-Gold und krönte sich im August 2016 nach erneut herausragenden Leistungen zur Olympiasiegerin.

Neben Lin Dan und Chen Long wollen zahlreiche weitere Hochkaräter aus China das Publikum in Mülheim an der Ruhr begeistern: So hat etwa Zhang Nan, Olympiasieger von Rio im Herrendoppel und Olympiadritter von 2016 im Gemischten Doppel, für die Disziplin Mixed gemeldet und die Vorjahressiegerinnen im Damendoppel, Huang Yaqiong/Tang Jinhua (Weltranglistenplatz 21), beabsichtigen, auch in diesem Jahr bei den YONEX German Open zusammen aufzuschlagen. Außerdem stehen die Weltranglistensiebten im Mixed, Lu Kai/Huang Yaqiong, auf der Meldeliste des chinesischen Badminton-Verbandes.

Neuer Anlauf als Olympiasiegerin

Carolina Marin bei den Olympischen Sommerspielen in Rio. Foto: Claudia Pauli.
Die Spanierin bei den YONEX German Open 2015 in Mülheim an der Ruhr. Foto: Claudia Pauli.

(17.12.2016) Sie ist erst 23 Jahre alt und darf sich bereits mit allen „großen“ Titeln schmücken, die es im Badminton zu gewinnen gibt: Sie wurde 2014 und 2016 Europameisterin im Dameneinzel, holte 2014 und 2015 WM-Gold in dieser Disziplin und krönte sich im August 2016 nach erneut herausragenden Leistungen verdient zur Olympiasiegerin. Vom 28. Februar bis zum 5. März 2017 möchte Carolina Marin auch das Publikum bei den YONEX German Open begeistern.

Wie Janet Bourakkadi, die Turnierdirektorin der 60. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland, erfreut mitteilte, meldete der spanische Badminton-Verband bereits Mitte Dezember die aktuelle Weltranglistenzweite für das Turnier in der innogy Sporthalle (ehemals RWE-Sporthalle) in Mülheim an der Ruhr. Bereits 2015 schlug die Südeuropäerin bei den YONEX German Open auf – das spannungsgeladene Endspiel, nach dem Carolina Marin vor Enttäuschung über die Niederlage gegen die Koreanerin Sung Ji Hyun viele Tränen vergoss, ist zahlreichen Badmintonfans noch in Erinnerung. Nachdem die attraktive Spanierin ihre Teilnahme an den YONEX German Open 2016 kurzfristig aufgrund einer Verletzung absagen musste, möchte sie 2017 einen neuerlichen Anlauf unternehmen, sich in die Siegerliste des für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) prestigeträchtigen Turniers einzutragen.

Neben Carolina Marin planen weitere Medaillengewinner von Rio ihren Start bei den nächsten YONEX German Open: Das Publikum in der innogy Sporthalle darf sich auch auf die Engländer Chris Langridge und Marcus Ellis freuen, die bei den Olympischen Sommerspielen 2016 ihr Glück kaum fassen konnten, als sie das Spiel um Bronze im Herrendoppel gegen die favorisierte chinesische Konkurrenz für sich entschieden hatten. Beide sind den Badmintonfans hierzulande nicht zuletzt aus der 1. Bundesliga bestens bekannt – ging doch z. B. Marcus Ellis über viele Jahre für den Ausrichter der YONEX German Open, den deutschen Rekordmannschaftsmeister 1. BV Mülheim, auf Punktejagd.

Auf der vom englischen Badminton-Verband eingereichten Meldeliste stehen neben Chris Langridge und Marcus Ellis weitere Olympiateilnehmer von 2016. U. a. wollen die Weltranglistenachten im Mixed, Chris und Gabrielle Adcock, der amtierende EM-Dritte im Herreneinzel, Rajiv Ouseph, und die Damendoppel- und Mixed-Spezialistin Lauren Smith bei dem mit 120.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie Grand Prix Gold an den Start gehen.

Wer die Top-Leute der internationalen Badmintonszene live in Mülheim an der Ruhr in Aktion erleben möchte, der sollte sich frühzeitig Eintrittskarten sichern. Selbstverständlich bieten sich Tickets einmal mehr auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk an.

Rund fünf Wochen nach dem Start des Kartenvorverkaufs bestätigt sich die bereits kurze Zeit vorher getätigte Beobachtung, dass Dauerkarten (die für alle sechs Veranstaltungstage gelten) und Tickets für den Tag der Halbfinalspiele (Samstag, 4. März 2017) am stärksten nachgefragt sind. Von den Dauerkarten ist schon mehr als ein Drittel des zur Verfügung stehenden Kontingents vergriffen. Tageskarten für Samstag wurden – die Dauerkarten eingerechnet – bereits 377 verkauft.

Eine Übersicht über alle Ticketvarianten, die im Zusammenhang mit den YONEX German Open 2017 existieren, sowie Informationen zu Preisen, Bestellmöglichkeiten etc. sind hier erhältlich.

In der innogy Sporthalle besteht an allen Veranstaltungstagen freie Sitzplatzwahl. Während die Stadt Mülheim an der Ruhr im Jahr 2017 zum insgesamt 19. Mal Gastgeberin der Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland ist, fungiert die Firma YONEX zum 31. Mal in Folge als Haupt- und Titelsponsor des Turniers.

„Gefällt mir“ – Zu den YGO bei Facebook