Historie des Turniers

Zwei Jahre nach der Gründung des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), die am 18. Januar 1953 erfolgte, wurden erstmals Internationale Deutsche Badmintonmeisterschaften ausgetragen. Gastgeber der Premieren-Veranstaltung im März 1955 war ebenso wie in den folgenden Jahren bis einschließlich 1962 die damalige Hauptstadt Bonn.

Ab 1963 wurde das Turnier an wechselnden Orten ausgetragen. „Spitzenreiter" als Gastgeber ist Mülheim an der Ruhr mit insgesamt 18 Austragungen (bis einschließlich 2016) vor Duisburg (10).

In Mülheim spielten die Top-Stars von 1975 bis 1977, von 1980 bis 1982 sowie zuletzt von 2005 bis 2016 um die begehrten Titel. Im Jahr 2017 sind die weltbesten Badmintonasse damit zum insgesamt 19. Mal anlässlich des für den DBV bedeutsamsten Turniers zu Gast.

Deutsche Athleten standen in der aktuell rund 172.500 Einwohner (Stand: 30.09.2016) zählenden Kommune im Ruhrgebiet bislang nur 1975 ganz oben auf dem Siegerpodest. Dafür durfte sich das heimische Publikum damals gleich über Platz eins in zwei Disziplinen freuen: Brigitte Steden und Marieluise Zizmann gewannen bei den 20. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland die Damendoppel-Konkurrenz, zudem setze sich Zizmann an der Seite von Wolfgang Bochow im Mixeddoppel durch.

60. Auflage in der Geschichte

Die Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland 2017 in der innogy Sporthalle (die RWE-Sporthalle wurde im Herbst 2016 umbenannt) sind die insgesamt 60. seit der Premiere 1955 in Bonn. Seitdem fand das für Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamste Turnier mit Ausnahme von 1970, 1979 und 1998 jedes Jahr statt.

In Mülheim an der Ruhr durften sich die Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland auch zum ersten Mal in ihrer Geschichte „Open“ nennen: 1981 wurde erstmals ein Preisgeld ausgeschrieben, welches jenes im Amateurbereich weit überstieg. Damals spielten die Top-Stars um insgesamt 20.000 DM. Von 2005 bis einschließlich 2010 waren die YONEX German Open Badminton Championships mit 80.000 US-Dollar dotiert, seit 2011 beträgt das Preisgeld sogar 120.000 US-Dollar.

Damit zählen die Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland im internationalen Turniersystem des Badminton-Weltverbandes BWF zu den Turnieren der Kategorie Grand Prix Gold.

Mülheim ist Spitzenreiter

Im Jahr 2017 werden die Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland zum insgesamt 19. Mal in Mülheim an der Ruhr durchgeführt. Damit ist die Stadt im Ruhrgebiet mit Abstand der Spitzenreiter unter den Gastgebern des seit 1955 existierenden Turniers. Bereits von 1975 bis 1977, von 1980 bis 1982 sowie zuletzt von 2005 bis 2016 demonstrierten die Top-Leute in Mülheim an der Ruhr, welche Faszination die Sportart Badminton mit sich bringt. Die 2017er-Auflage ist somit die 13. in Folge, die in der aktuell rund 172.500 Einwohner zählenden Kommune (Stand: 30.09.2016) im Ruhrgebiet ausgetragen wird. Insgesamt fungierten bislang 13 verschiedene Städte als Gastgeber des prestigeträchtigen Turniers.

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Die Titelträger seit 1955

Welche Spieler, Spielerinnen und Paarungen bei den im Jahr 1955 eingeführten Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland bis einschließlich 2016 die Titel gewannen, geht aus einer hier eingestellten Übersicht (PDF-Dokument) hervor. 

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