Neuling im umkämpften Hallenmarkt
WAZ, Lokalteil Mülheim, 05.10.2006
Rhein-Ruhr-Sporthalle ist mit Start zufrieden
Immer größer sind die Sport- und Konzert-Arenen im Land geworden, so dass selbst Platzhirsche wie einst die Grugahalle in Essen hier und da im Kampf um populäre Veranstaltungen ins Hintertreffen gerieten. Der Markt ist hart umkämpft, sind sich die Hallenmanager an Rhein und Ruhr einig. In Mülheim stieß im vergangenen Jahr ein Neuling in dieses Feld: die RWE Rhein-Ruhr-Sporthalle.
Diese Halle mit 2500 Sitzplätzen legte einen guten Start hin, freut sich Anke Degner, zuständig für das Marketing. Die Resonanz sei bisher überwiegend positiv ausgefallen: ob bei der traditionellen medl Nacht der Sieger, bei den Europameisterschaften der Professionals im Standardtanzen, den Yonex German Open oder beim ausverkauften Konzert von Heino. "Wir wollen mit der modernen Halle und ihrer Größe eine Nische im Markt besetzen."
Der Blick auf das nächste Jahr, so Anke Degner, lasse ebenfalls Gutes erwarten. Zehn größere Veranstaltungen seien fest gebucht, die Nachfrage lasse auf weitere Attraktionen hoffen. "Wir sind keineswegs nur eine Sportstätte", betont die Marketingfrau. Dank der Technik sei eine Verwandlung des Gebäudes von einer Sporthalle hin zu einem Profi-Boxring, einer Eventhalle oder zur Showbühne problemlos und innerhalb kürzester Zeit möglich, heißt es. Die Hallenleitung hofft, dass auch Unternehmen die Sporthalle als Veranstaltungsstätte für sich entdecken.
Als weiteren Vorteil wertet Anke Degner die Lage: citynah, in direkter Nachbarschaft zu namhaften Mülheimer Sportstätten wie dem Haus des Sports, dem Badminton-Leistungszentrum und dem Südbad. Zudem sei die Halle aus den größeren Nachbarstädten Duisburg, Essen und Oberhausen verkehrsmäßig gut zu erreichen.
Von Andreas Heinrich










