YGO 2012










Das Veranstaltungsplakat

 

Seit die YONEX GERMAN OPEN im Jahr 2005 nach 23 Jahren wieder nach Mülheim an der Ruhr zurückkehrten, fungiert der Mülheimer Künstler Klaus „D.“ Schiemann als „Vater“ des Veranstaltungsplakats. Das 2005 geschaffene, farbenfrohe und überaus gelungene Grundmotiv, der Federball mit Weltkugel auf blauem Grund, bleibt in jedem Jahr gleich. Dadurch ist ein Wiedererkennungseffekt gewährleistet. Lediglich das typische Mülheimer Motiv – unten links – wird bei jeder Austragung verändert.

 

Für 2012 wählten Klaus "D." Schiemann und sein Team die "Alte Post" und den "Hajek-Brunnen" als Motiv.

 

 

Kunstmuseum Alte Post

 

In dem schönen historischen Postgebäude von 1896 mit der wilhelminischen Fassade befindet sich mittlerweile das städtische Kunstmuseum der Stadt Mülheim an der Ruhr.  

 

Der Haupteingang zur ehemaligen Schalterhalle – heute Haupteingang des Museums – zeigte zum Viktoriaplatz (heute Synagogenplatz). Die seitlichen Eingänge führten zu den übrigen Diensträumen im ersten und zweiten Stock. Vom Hof aus zugänglich war die Paketannahme und -ausgabe in einem Querflügel untergebracht, der heute ebenfalls vom Museum genutzt wird und trotz baulicher Veränderungen in seiner äußeren Form noch klar zu erkennen ist.

 

Seit 1994 hat das Kunstmuseum sein Domizil im denkmalgeschützten Gebäude der Alten Post. In wechselnden Ausstellungen stellt das Museum Künstler und Themen der Sammlung aus Stadt und Region sowie zur klassischen Moderne und zur internationalen zeitgenössischen Kunst vor.

 

 

Hajek-Brunnen

 

Die Gestaltung des Synagogenplatzes (1976/1977) von Otto Herbert Hajek (1927 – 2005) vor dem Kunstmuseum gilt als wesentliches Beispiel seiner Kunst im öffentlichen Raum. Der Künstler berücksichtigte bei seiner Planung den gesamten, leicht ansteigenden Platz. Darin ist die Brunnenanlage mit Hajeks unverwechselbarer Formensprache und Farbgestaltung stufenweise eingebettet. Die stille Wasserfläche ist als ein liegendes Reliefgemälde zu verstehen.

 

Hajeks Kunst führt in eine eigene Welt der Zeichen und Begriffe. Sein künstlerisches Konzept beruht auf einfachsten Grundelementen: So beschränkt sich Hajek neben den geometrischen Grundformen wie Dreiecke, Kreise, Rauten, Würfel und Rechtecke auf die Primärfarben Rot, Gelb und Blau, die jedoch in scheinbar unendlichen Variationen miteinander kombiniert werden.

 

(Quellen: Ulrike Berkenkopf-Schiemann und

Homepage der Stadt Mülheim an der Ruhr)

 

 

Rückblick

  

2005 zierte das Rathaus der Stadt Mülheim an der Ruhr den linken unteren Randbereich, 2006 war es das Aquarius Wassermuseum, 2007 die Camera Obscura, 2008 der Bismarckturm, 2009 das Tersteegenhaus, 2010 der Mülheimer Wasserbahnhof und 2011 zeigte das Plakat das ehemalige Stadtbad und die Schloßbrücke. 

 

 

Zum Plakat von 2011 ...

 

Zum Plakat von 2010 ...

   

Zum Plakat von 2009 ...

 

Zum Plakat von 2008 ...

 

Zum Plakat von 2007 ...

 

Zum Plakat von 2006 ...

 

Zum Plakat von 2005 ...

 

 

 

 

 

 

Was soll es bedeuten ...?

 

Auf hellblauem Hintergrund kommt dem Betrachter ein Federball "entgegengeflogen", dessen Luftzug Klaus "D." Schiemann mit zahlreichen feinen Pinselstrichen dargestellt hat. Der Clou ist die Kappe des Federballs: Eine Weltkugel, die veranschaulichen soll, dass Menschen aus der ganzen Welt nach Mülheim an der Ruhr kommen werden, um an den YONEX German Open als Spieler, Funktionär, Trainer, Betreuer oder Offizieller teilzunehmen.



Die Tatsache, dass es sich bei den YONEX German Open um das größte Badminton-Turnier in Deutschland bzw. die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland handelt, setzte Schiemann grafisch um, indem er am linken Rand des Plakats senkrechte Streifen in schwarz, rot und "gold" (gelb) einfügte.

 

 

Klaus "D." Schiemann
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RWE-Sporthalle
An den Sportstätten 6
45468 Mülheim/Ruhr

  Titel-Sponsor

  Countdown
 Tage,  Stunden
bis zum Turnierstart









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