Das Veranstaltungsplakat
Seit die YONEX GERMAN OPEN im Jahr 2005 nach 23 Jahren wieder nach Mülheim an der Ruhr zurückkehrten, fungiert der Mülheimer Künstler Klaus „D.“ Schiemann als „Vater“ des Veranstaltungsplakats. Das 2005 geschaffene, farbenfrohe und überaus gelungene Grundmotiv, der Federball mit Weltkugel auf blauem Grund, bleibt in jedem Jahr gleich. Dadurch ist ein Wiedererkennungseffekt gewährleistet. Lediglich das typische Mülheimer Motiv – unten links – wird bei jeder Austragung verändert.
Rückblick
2005 zierte das Rathaus der Stadt Mülheim an der Ruhr den linken unteren Randbereich, 2006 war es das Aquarius Wassermuseum, 2007 die Camera Obscura, 2008 der Bismarckturm, 2009 das Tersteegenhaus, 2010 der Mülheimer Wasserbahnhof, 2011 zeigte das Plakat das ehemalige Stadtbad und die Schloßbrücke und für 2012 wählten Klaus "D." Schiemann und sein Team die "Alte Post" und den "Hajek-Brunnen" als Motiv.
Was soll es bedeuten ...?
Auf hellblauem Hintergrund kommt dem Betrachter ein Federball "entgegengeflogen", dessen Luftzug Klaus "D." Schiemann mit zahlreichen feinen Pinselstrichen dargestellt hat. Der Clou ist die Kappe des Federballs: Eine Weltkugel, die veranschaulichen soll, dass Menschen aus der ganzen Welt nach Mülheim an der Ruhr kommen werden, um an den YONEX German Open als Spieler, Funktionär, Trainer, Betreuer oder Offizieller teilzunehmen.
Die Tatsache, dass es sich bei den YONEX German Open um das größte Badminton-Turnier in Deutschland bzw. die Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland handelt, setzte Schiemann grafisch um, indem er am linken Rand des Plakats senkrechte Streifen in schwarz, rot und "gold" (gelb) einfügte.

- Klaus "D." Schiemann




















