Das Veranstaltungsplakat
Seit die YONEX GERMAN OPEN im Jahr 2005 nach 23 Jahren wieder nach Mülheim an der Ruhr zurückkehrten, fungiert der Mülheimer Künstler Klaus „D.“ Schiemann als „Vater“ des Veranstaltungsplakats. Das 2005 geschaffene, farbenfrohe und überaus gelungene Grundmotiv, der Federball mit Weltkugel auf blauem Grund, bleibt in jedem Jahr gleich. Dadurch ist ein Wiedererkennungseffekt gewährleistet. Lediglich das typische Mülheimer Motiv – unten links – wird bei jeder Austragung verändert.
Für 2009 wählten Klaus „D.“ Schiemann und sein Team das historische Tersteegenhaus in der Mülheimer Altstadt. In dem Bauwerk befindet sich die kulturgeschichtliche Sammlung der Stadt Mülheim an der Ruhr. Benannt ist das Haus nach seinem berühmtesten Bewohner, dem Theologen, Prediger, Mystiker, Schriftsteller und Dichter Gerhard Tersteegen (geb. 1697 in Moers, gest. 1769 in Mülheim an der Ruhr), der seit 1713 in Mülheim lebte. Tersteegens Büchlein „Geistliches Blumengärtlein inniger Seelen" von 1729 enthält Kirchenlieder, von denen manche noch heute gesungen werden.
Vor dem Haus befindet sich die Statue des „Jobs". Dabei handelt es sich um die Hauptfigur einer Satire mit dem Titel „Jobsiade" von Karl Arnold Kortum. Dieser war praktizierender Arzt und lebte von 1766 bis 1770 ebenfalls in der Mülheimer Altstadt. Die Statue der Figur steht auf einem Brunnen, der vor der Petrikirche seinen Platz hat.
Von der RWE-Sporthalle aus ist Mülheims Altstadt in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Ein Abstecher zum Tersteegenhaus lohnt sich sicherlich!
Kontakt:
Tersteegenhaus
Teinerstraße 1
45468 Mülheim an der Ruhr
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