Dameneinzel, Achtelfinale mit deutscher Beteiligung
Im „Match of the Day“ am
Donnerstag, den 04.03.2010 um 17.00 Uhr
trifft Juliane Schenk (SG EBT Berlin)
auf Lydia Li Ya Cheah (Malaysia).
Juliane Schenk (Deutschland):
27 Jahre
73 Länderspiele, Weltranglistenplatz 11 im Dameneinzel
Deutsche Meisterin im Dameneinzel 2009 und 2010
Siegerin Bitburger SaarLorLux Badminton Open 2009
Siegerin Dutch International 2009
Siegerin Finnish International 2009
Siegerin Austrian International 2009
Lydia Li Ya Cheah (Malaysia):
Weltranglistenplatz 45
3. Platz Yonex-Sunrise Vietnam Open 2009
Sieg über Chen Hsiao Huan (Taipei) in der 1. Runde (21:19, 21:17)
Juliane Schenk schaffte den Einzug ins Viertelfinale
Von Frank Kossiski
Die Deutsche Meisterin Juliane Schenk zeigte sich nach der Begegnung erleichtert über den Gewinn ihres Achtelfinales, denn der Beginn ihres Matches verlief eher holprig: Die 27-Jährige geriet gleich zu Beginn des ersten Satzes mit 2:5 in Rückstand. Doch über lange Bälle in die Vorhand ihrer Gegnerin kam sie rasch zum Ausgleich. Ein paar leichte Fehler verhinderten, dass sich die Deutsche absetzen konnte. Oft bereitete „Juli“, wie sie von ihren Fans gerufen wird, den Abschluss vielversprechend vor, doch der entscheidende Ball ging dann ins Netz oder geriet zu lang.
In der Mitte des ersten Spielabschnitts nutzte Lydia Li Ya Cheah ihre große Reichweite aus und ging noch einmal mit 13:10 in Führung. Doch auch diesen Vorsprung egalisierte Juliane Schenk kampfstark. Bis zum Ende des Satzes konnte sich nun keine Spielerin mehr entscheidend absetzen. Beim Stand von 19:19 bewies die Deutsche ihre Nervenstärke und versenkte die nächsten beiden Punkte zum Satzgewinn.
Im zweiten Durchgang erhöhte Juliane Schenk noch einmal das Tempo und schaffte es, ihre leichten Fehler zu verringern. Aber die Malaysierin deckte vor allem das Netz gut ab und hielt das Spiel bis zur Mitte des Satzes offen. Nach der Pause nahm „Juli“ die Bälle noch früher, brachte ihre Gegnerin damit in permanente Zeitnot und zog davon. In der zweiten Hälfte des Satzes überließ sie Lydia Li Ya Cheah nur noch einen einzigen Zähler und brachte damit unter dem Beifall der Zuschauer das Match sicher nach Hause.
„Mein Beginn war etwas unkonzentriert“ äußerte sich Juliane Schenk nach dem Ende des Achtelfinales. „Der richtige Spielfluss kam dann erst in der Mitte der Partie. Glücklicherweise hat es im ersten Satz trotzdem gereicht, zwei Punkte mehr zu erzielen, dann anschließend mein Spiel machen zu können und zu siegen.“
Im Viertelfinale trifft Juliane Schenk nun auf Megumi Taruno. „Gegen die Japanerin habe ich auch noch nicht gespielt, weiß aber um die Stärken, werde mich gut vorbereiten und freue mich auf das Spiel“ erklärte die an Nummer drei gesetzte Akteurin.











