YGO 2012





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Berichte von den YGO 2012

 

 

6. Veranstaltungstag, Sonntag, 04.03.2012

 

Dameneinzel: Juliane Schenk beim Heimturnier umjubelte Zweite

Juliane Schenk. Foto: Holger Bräutigam.
Juliane Schenk. Foto: Sven Heise.
Li Xuerui. Foto: Sven Heise.

(04.03.2012, CP) Die WM-Dritte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat bei den YONEX German Open Badminton Championships in Mülheim an der Ruhr (28. Februar bis 4. März 2012) nach hervorragenden Auftritten wie zwei Jahre zuvor den zweiten Platz im Dameneinzel belegt. Die Weltranglistenachte aus Deutschland musste sich erst im Endspiel am Sonntag der Weltranglistensechsten Li Xuerui geschlagen geben. Vor rund 2.200 Zuschauern in der RWE-Sporthalle siegte die Chinesin mit 21:19, 21:16 und verzeichnete damit ihren ersten Titelgewinn bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier. Zugleich gelang ihr im insgesamt dritten Aufeinandertreffen mit der zweimaligen Olympiateilnehmerin (2004 und 2008) aus Deutschland der dritte Zwei-Satz-Erfolg.

 

„Nichtsdestotrotz war das eine fantastische Woche für mich. Heute ist es mir leider nicht geglückt, ganz oben aufs Treppchen zu kommen. Trotzdem bin ich überaus dankbar für das, was ich hier bei dem Turnier geleistet habe. Ich glaube, dass ich mit dieser Leistung sehr viele Fans begeistert habe", meinte die gebürtige Krefelderin, Juliane Schenk die am Badminton-Spitzensportzentrum (BSZ) in Mülheim an der Ruhr trainiert und seit vielen Jahren auch in der Stadt am Fluss wohnt, unmittelbar nach dem Finale und bedankte sich unter anderem beim heimischen Publikum für die außerordentliche Unterstützung. 

 

Zusammen etwa 15.000 Zuschauer, darunter als Ehrengäste unter anderem NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, der Präsident der YONEX CO. LTD, Ben Yoneyama, und Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, kamen an den insgesamt sechs Veranstaltungstagen aus nächster Nähe in den Genuss von Weltklasse-Darbietungen der rund 400 Aktiven aus mehr als 40 Nationen – und bejubelten dabei in besonderem Maße die Aktionen von Juliane Schenk.  

 

Mit einer Spitzen-Leistung im Halbfinale hatte die dreimalige Deutsche Meisterin die topgesetzte Weltranglistenzweite Wang Xin aus dem Turnier geworfen (21:14, 21:16) und sich damit für die Niederlage revanchiert, die ihr die Chinesin 2010 bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland im Endspiel zugefügt hatte. Während sich in diesem Jahr mit Li Xuerui zum vierten Mal in Folge in Mülheim an der Ruhr eine Spielerin aus dem Reich der Mitte gegen die gesamte Konkurrenz im Dameneinzel durchsetzte, verpasste Vize-Europameisterin Juliane Schenk den ersten Titelgewinn bei dem prestigeträchtigen Turnier für die Gastgeber seit 1975. Damals siegte Marieluise Zizmann sowohl zusammen mit Brigitte Steden im Damendoppel als auch gemeinsam mit Wolfgang Bochow im Mixed im Endspiel. Im Dameneinzel holte gar seit 1966 (Irmgard Latz) keine Spielerin des DBV mehr bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland den Titel. Li Xuerui hatte das Finale durch einen 24:22, 21:14-Erfolg in der Vorschlussrunde über Juan Gu aus Singapur erreicht.

 

Juliane Schenk avancierte bei den YONEX German Open einmal mehr zur erfolgreichsten Vertreterin des DBV. Erfreulich verlief das Turnier aber speziell auch für Birgit Michels (1. BC Beuel). Die 27 Jahre alte Olympiateilnehmerin von 2008 kam zusammen mit Sandra Marinello (1. BC Düren) im Damendoppel und an der Seite von Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim) im Mixed bis ins Viertelfinale. Genauso überzeugten mehrere andere deutsche Asse, darunter auch Nachwuchsspielerinnen und -spieler, bei ihrem „Heimturnier“ mit guten Leistungen.

 

Herreneinzel: Olympiasieger Lin Dan mit fünftem Titelgewinn

Lin Dan. Foto: Holger Bräutigam.
Simon Santoso. Foto: Sven Heise.

(04.03.2012, CP) Begleitet vom lautstarken Applaus der fachkundigen Zuschauer, freute sich Olympiasieger Lin Dan über seinen fünften Titelgewinn im Herreneinzel bei den YONEX German Open nach 2004, 2005, 2007 und 2011. Er holte zugleich als einziger aller in Mülheim an der Ruhr Topgesetzten den Siegerpokal. Im Finale verzeichnete der viermalige Weltmeister aus China einen überlegenen 21:11, 21:11-Erfolg über den indonesischen Weltranglistenelften Simon Santoso (Setzplatz 5). Während dieser in der Vorschlussrunde Vize-Europameister Jan Ø. Jørgensen aus Dänemark (Setzplatz 6) mit 21:12, 21:13 aus dem mit 120.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie Grand Prix Gold geworfen hatte, gewann der Weltranglistenzweite Lin Dan seine Halbfinalpartie gegen den Indonesier Tommy Sugiarto (Setzplatz 9) mit 21:10, 21:11. Der chinesische Superstar gab im gesamten Turnierverlauf keinen Satz ab.

 

Herrendoppel: Spannung über 65 Minuten

Als ungesetzte Paarung gewannen Hong Wei und Shen Ye den Titel. Foto: Holger Bräutigam.

(04.03.2012, CP) Das Endspiel im Herrendoppel war nicht nur das letzte Match des Finaltages der YONEX German Open 2012, sondern auch das längste, engste und daher auch spannendste. Nach einer Spielzeit von 65 Minuten setzte sich letztlich das „Überraschungs-Duo“ der 55. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland, Hong Wei/Shen Ye, gegen die Titelverteidiger Lee Yong Dae und Jung Jae Sung durch. Mit 21:19, 18:21, 21:19 bezwangen die Weltranglisten-14. aus China als ungesetzte Paarung die an Position eins notierten koreanischen Weltranglistenzweiten. Damit verpassten die WM-Dritten ihren dritten gemeinsamen Turniersieg in Mülheim an der Ruhr nach 2006 und 2011. Lee Yong Dae hatte zudem 2009 zusammen mit Shin Baek Cheol bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland den Titel im Herrendoppel gewonnen, darüber hinaus steht für den Ausnahmekönner ein Endspielerfolg im Mixed zu Buche. Hong Wei und Shen Ye hatten in der Vorschlussrunde bereits die koreanischen Vize-Weltmeister Ko Sung Hyun und Yoo Yeon Seong (Setzplatz 2) mit 19:21, 23:21, 21:12 ausgeschaltet. Lee Yong Dae und Jung Jae Sung gewannen in der Runde der besten vier Paarungen mit 21:12, 21:13 gegen die ungesetzten Japaner Hiroyuki Endo/Kenichi Hayakawa.

 

Mixed: Erneut siegen Europäer

V.l.: Kamilla Rytter Juhl, Thomas Laybourn, Lee Yong Dae, Ha Jung Eun. Foto: CP.
Ha Jung Eun und Lee Yong Dae. Foto: Sven Heise.
Voller Einsatz: Thomas Laybourn. Foto: Sven Heise.

(04.03.2012, CP) Wenige Stunden vor seinem Auftritt im Herrendoppel konnte Lee Yong Dae bereits im Mixed seine Chance nicht nutzen, seiner langen Erfolgsliste einen weiteren Titelgewinn bei den YONEX German Open hinzuzufügen. Im Endspiel musste sich der Olympiasieger von 2008 in dieser Disziplin (zusammen mit Lee Hyo Jung) an der Seite von Ha Jung Eun den Weltmeistern von 2009, Thomas Laybourn und Kamilla Rytter Juhl, geschlagen geben. Die an Position vier notierten Weltranglistenachten aus Dänemark gewannen nach einer Spielzeit von 36 Minuten unerwartet deutlich mit 21:9, 21:16 gegen die an Nummer drei gesetzten Asiaten und triumphierten damit erstmals bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland. Damit holte wie im Vorjahr ein Gemischten Doppel aus Europa bei den YONEX German Open den Titel: 2011 gewannen Robert Blair und Gabrielle White (Schottland/England). Letzte dänische Turniersieger im Mixed bei der prestigeträchtigen Veranstaltung vor Thomas Laybourn und Kamilla Rytter Juhl waren im Jahr 2004 Carsten Mogensen und Rikke Olsen. Lee Yong Dae und Ha Jung Eun, derzeit die Nummer sieben im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF, hatten im Viertelfinale gegenüber den Deutschen Meistern Michael Fuchs und Birgit Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel, Setzplatz 8) in zwei Sätzen die Oberhand behalten. Im Halbfinale bezwangen die Koreaner Shoji Sato und Shizuka Matsuo aus Japan mit 21:23, 21:16, 21:10. Thomas Laybourn und Kamilla Rytter Juhl verzeichneten in der Vorschlussrunde einen souveränen 21:15, 21:14-Erfolg über die an Position zwei gesetzten Thailänder Sudket Prapakamol und Saralee Thoungthongkam.

 

Damendoppel: Titelgewinn Nummer vier bei den YGO 2012 für China

V.l.: Tang Jinhua, Huan Xia, Jung Kyung Eun, Kim Ha Na. Foto: CP.
Die Zweitplatzierten aus Korea. Foto: Sven Heise.
Die späteren Turniergewinnerinnen aus China. Foto: Sven Heise.

(04.03.2012, CP) 50 Minuten benötigten Huan Xia und Tang Jinhua, um ebenfalls ihren ersten Titelgewinn bei den YONEX German Open perfekt zu machen. Im Endspiel des Damendoppelwettbewerbs besiegten die an Nummer acht gesetzten Chinesinnen (Weltranglistenplatz 38) Jung Kyung Eun und Kim Ha Na aus Korea (Weltranglistenplatz 10, Setzplatz 7) mit 23:21, 21:13. In der Vorschlussrunde hatten Huan Xia und Tang Jinhua ihre ungesetzten Nationalmannschaftskolleginnen Cheng Shu und Pan Pan mit 17:21, 21:12, 21:17 bezwungen. Diese wiederum waren tags zuvor den Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello und Birgit Michels in zwei Durchgängen überlegen. Jung Kyung Eun und Kim Ha Na warfen im Halbfinale durch einen 23:21, 18:21, 21:19-Erfolg die japanischen Titelverteidigerinnen Mizuki Fujii und Reika Kakiiwa (Weltranglistenplatz 4, Setzplatz 2) aus dem Turnier.

 

  

5. Veranstaltungstag, Samstag, 03.03.2012

 

Juliane Schenk spielt um den Titel

Juliane Schenk. Fotos zum Bericht: Sven Heise.
Zwei Courts waren am Halbfinaltag aufgebaut.
Lee Yong Dae steht in zwei Endspielen.
Autogrammstunde mit Sandra Marinello, Birgit Michels und Karin Schnaase.

(03.03.2012) Weltklasse-Leistung von Juliane Schenk (SG EBT Berlin) bei ihrem Heimturnier: Die WM-Dritte gewann am Samstag bei den YONEX German Open Badminton Championships in Mülheim an der Ruhr (28. Februar bis 4. März) als Nummer drei der Setzliste ihre Halbfinalpartie gegen die topgesetzte Weltranglistenzweite Wang Xin aus China mit 21:14, 21:16 und steht damit zum zweiten Mal nach 2010 bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier im Endspiel.

 

Mit dem Zwei-Satz-Erfolg revanchierte sich die 29 Jahre alte Weltranglistenachte zugleich für die Niederlage, die Wang Xin ihr zwei Jahre zuvor bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland im Finale zugefügt hatte. Ferner gelang der gebürtigen Krefelderin, die am Badminton-Spitzensportzentrum (BSZ) in Mülheim an der Ruhr trainiert und seit vielen Jahren auch in der Stadt am Fluss wohnt, im insgesamt vierten Aufeinandertreffen mit der Asiatin der erste Sieg. Wang Xin hatte ebenso wie die zweimalige Olympiateilnehmerin (2004 und 2008) aus Deutschland bei den Individual-Weltmeisterschaften 2011 in London das Halbfinale erreicht.

 

„Noch besser geht es gar nicht. Juliane hat sehr mutig gespielt und viel Tempo gemacht“, lobte Xu Yan Wang, Bundestrainer Dameneinzel, seinen Schützling. Auch Chef-Bundestrainer Jakob Høi strahlte über das ganze Gesicht. „Das ist fantastisch! Ich freue mich total für Juli. Das ist riesig. Ich bin ein wenig überrascht, dass sie nach ihren gesundheitlichen Problemen schon jetzt so gut spielt, schon jetzt solch ein Tempo macht und schon jetzt eine solche Konstanz aufweist – und dabei mit großer Präzision agiert. Ich kann mich nur für Juli freuen“, schwärmte der Chef-Coach.

 

Rund 2.200 begeisterte Sportfans in der bis auf den letzten Platz besetzten RWE-Sporthalle erwiesen der dreimaligen Deutschen Meisterin mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem Applaus Anerkennung für ihre Leistung. Vom Ehrengastbereich aus verfolgten unter anderem NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und der Präsident der Firma YONEX, Ben Yoneyama, das Geschehen auf den Courts. Hannelore Kraft hatte zuvor Grüße der Landesregierung überbracht – zweifelsohne eine große Ehre für die Organisatoren der YONEX German Open.

 

Im Finale am Sonntag steht Vize-Europameisterin Juliane Schenk der an Nummer zwei gesetzten Weltranglistensechsten Li Xuerui aus China gegenüber. Bis dato trafen die beiden Weltklasse-Spielerinnen erst zweimal aufeinander, beide Vergleiche gewann die Asiatin in zwei Sätzen. Die bislang letzte Begegnung fand ebenfalls auf deutschem Boden statt: Bei den Bitburger Badminton Open 2011 in Saarbrücken musste sich Juliane Schenk im Halbfinale mit 15:21, 14:21 der späteren Siegerin geschlagen geben. Bei den YONEX German Open 2012 gewann Li Xuerui in der Vorschlussrunde mit 24:22, 21:14 gegen Juan Gu aus Singapur.

 

Deutsche Badmintonasse siegten bei dem prestigeträchtigen Turnier zuletzt im Jahr 1975: Damals gewann Marieluise Zizmann sowohl zusammen mit Brigitte Steden im Damendoppel als auch gemeinsam mit Wolfgang Bochow im Mixed das Endspiel. Im Dameneinzel holte gar seit 1966 (Irmgard Latz) keine Spielerin des DBV mehr bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland den Titel.

 

Juliane Schenk avancierte bei den YONEX German Open einmal mehr zur erfolgreichsten Vertreterin des DBV. Erfreulich verlief das Turnier aber speziell auch für Birgit Michels (1. BC Beuel). Die 27 Jahre alte Olympiateilnehmerin von 2008 erreichte zusammen mit Sandra Marinello (1. BC Düren) das Viertelfinale im Damendoppel und an der Seite von Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim) die Runde der besten acht Paarungen im Mixed.

 

Unterdessen befindet sich Olympiasieger Lin Dan auf dem besten Wege, bei den YONEX German Open seinen fünften Titelgewinn im Herreneinzel nach 2004, 2005, 2007 und 2011 zu verzeichnen. Der viermalige Weltmeister gewann als Nummer eins der Setzliste seine Halbfinalpartie gegen den Indonesier Tommy Sugiarto (Setzplatz 9) souverän mit 21:10, 21:11. Im Endspiel trifft der Weltranglistenzweite aus China auf den Weltranglistenelften Simon Santoso aus Indonesien (Setzplatz 5), der in der Vorschlussrunde einen 21:12, 21:13-Erfolg über Vize-Europameister Jan Ø Jørgensen aus Dänemark (Setzplatz 6) verzeichnete.

 

Das Endspiel im Herrendoppel verspricht ebenfalls Badminton der absoluten Spitzenklasse. Die koreanischen Weltranglistenzweiten Lee Yong Dae und Jung Jae Sung, die bereits 2006 und 2011 gemeinsam in Mülheim an der Ruhr den Titel geholt hatten, stehen darin den Chinesen Hong Wei und Shen Ye gegenüber, die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF an Position 14 geführt werden. Die WM-Dritten Lee Yong Dae und Jung Jae Sung gewannen in der Runde der besten vier Paarungen als Nummer eins der Setzliste mit 21:12, 21:13 gegen die ungesetzten Japaner Hiroyuki Endo/Kenichi Hayakawa. Hong Wei und Shen Ye besiegten eher unerwartet die koreanischen Vize-Weltmeister Ko Sung Hyun und Yoo Yeon Seong (Setzplatz 2) mit 19:21, 23:21, 21:12. Die Chinesen haben bei den YONEX German Open keinen Setzplatz inne.

 

Lee Yong Dae steht auch im Mixed im Finale: Der Olympiasieger von 2008 in dieser Disziplin gewann zum Auftakt des 5. Veranstaltungstages der YONEX German Open 2012 gemeinsam mit seiner Spielpartnerin Ha Jung Eun die Halbfinalpartie gegen Shoji Sato und Shizuka Matsuo aus Japan mit 21:23, 21:16, 21:10. Die Weltranglistensiebten aus Korea hatten im Viertelfinale gegenüber den Deutschen Meistern Michael Fuchs und Birgit Michels (Setzplatz 8) in zwei Sätzen die Oberhand behalten. Im Endspiel an Sonntag müssen sich Lee Yong Dae und Ha Jung Eun mit den Weltmeistern von 2009, Thomas Laybourn und Kamilla Rytter Juhl, auseinandersetzen. Die an Position vier notierten Weltranglistenachten aus Dänemark warfen die thailändischen Weltranglistensechsten, Sudket Prapakamol und Saralee Thoungthongkam (Setzplatz 2), mit 21:15, 21:14 aus dem Turnier.

 

Im Damendoppel stehen sich im Finale eine Paarung aus China und ein Duo aus Korea gegenüber. In der Vorschlussrunde bezwangen Huan Xia und Tang Jinhua als Nummer acht der Setzliste ihre ungesetzten Nationalmannschaftskolleginnen Cheng Shu und Pan Pan, die tags zuvor die Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello und Birgit Michels in zwei Durchgängen besiegt hatten. In der anderen Halbfinalpartie bezwangen Jung Kyung Eun und Kim Ha Na (Weltranglistenplatz 10, Setzplatz 7) die japanischen Titelverteidigerinnen Mizuki Fujii/Reika Kakiiwa (Weltranglistenplatz 4, Setzplatz 2) mit 23:21, 21:12, 21:17.

 

Am Halbfinaltag standen bei den YONEX German Open auch Deutschlands Europameisterinnen speziell im Fokus. Die neun Spielerinnen, die Mitte Februar bei der EM für Herren- und für Damennationalmannschaften in Amsterdam durch einen 3:1-Sieg im Finale über das Team aus Dänemark den EM-Titel gewonnen hatten, wurden für diesen herausragenden Erfolg von DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst und Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im DBV, geehrt. Zur erfolgreichen Mannschaft zählten Fabienne Deprez (FC Langenfeld), Johanna Goliszewski (1. BV Mülheim), Isabel Herttrich (VfL 93 Hamburg), Olga Konon (1. BC Bischmisheim), Sandra Marinello (1. BC Düren), Birgit Michels (1. BC Beuel), Carla Nelte (TV Refrath), Juliane Schenk (SG EBT Berlin) und Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen).

 

Die Herren komplettierten das hervorragende Abschneiden der deutschen Mannschaften bei den kontinentalen Titelkämpfen in den Niederlanden mit dem Gewinn der Silbermedaille. Damit qualifizierte sich der DBV zugleich zum sechsten Mal nacheinander mit beiden Teams für die Weltmeisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften. Diese wird 2012 vom 20. bis zum 27. Mai in Wuhan/China ausgetragen.

 

Bei den YONEX German Open beginnen die Finalspiele um 14.00 Uhr. Ausgetragen wird folgende Reihenfolge: Mixed, Damendoppel, Dameneinzel, Herreneinzel, Herrendoppel.

  

Zu den Ergebnissen von Samstag (Halbfinaltag) …

 

Chinas Asse dominieren

(03.03.2012) In den Halbfinalspielen sind Aktive aus acht verschiedenen Nationen vertreten. Sie repräsentieren China (6x), Dänemark (2x), Deutschland (1x), Indonesien (2x), Japan (3x), Korea (4x), Singapur (1x) und Thailand (1x). Im Damendoppel kommt es dabei zu einem rein chinesischen Halbfinalspiel. Dreimal stehen sich Badmintonasse aus Korea und aus Japan gegenüber. Zur Spielübersicht für Samstag …

 

4. Veranstaltungstag, Freitag, 02.03.2012

 

Dameneinzel: Juliane Schenk spielt um den Einzug ins Finale

Juliane Schenk. Foto: Sven Heise.

(02.03.2012, CP) Die WM-Dritte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) spielt bei den stark besetzten YONEX German Open Badminton Championships 2012 in Mülheim an der Ruhr (28. Februar bis 4. März in der RWE-Sporthalle) um den Einzug ins Finale. Die 29 Jahre alte Weltranglistenachte gewann am Freitag (2. März 2012) ihre Viertelfinalpartie gegen die erst 17 Jahre alte dreimalige Jugend-Weltmeisterin (2009 bis 2011) Inthanon Ratchanok aus Thailand (Weltranglistenplatz 11) mit 21:17, 16:21, 21:10 und steht damit bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier wie schon 2008 und 2010 in der Vorschlussrunde. Vor zwei Jahren siegte Juliane Schenk auch noch in ihrem Halbfinalspiel und verzeichnete als spätere Zweitplatzierte den bislang größten Erfolg bei den YONEX German Open in ihrer Karriere. Im Finale unterlag die zweimalige Olympiateilnehmerin aus Deutschland damals Wang Xin, auf die Juliane Schenk in diesem Jahr in der Vorschlussrunde trifft.

 

„Ich habe heute gut losgelegt. Die Präsenz war da, genauso wie der unbedingte Wille dagegenzuhalten. Im zweiten Satz klappte dies nicht ganz so gut, aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, das Spiel aus den Händen zu geben. Ich wusste, dass sie nach den vielen langen Ballwechseln müde werden würde“, meinte Juliane Schenk, die nach Spielende ausgiebig vom Publikum bejubelt wurde.

 

Die Partie der an Nummer acht gesetzten Vize-Europameisterin gegen die chinesische Weltranglistenzweite (Setzplatz 1) ist am Samstag das „Match of the Day“. Es beginnt gegen 15.30 Uhr und wird auf dem Center Court ausgetragen. Auch in den zwei weiteren Vergleichen mit Wang Xin, die bei den Individual-Weltmeisterschaften 2011 in London ebenso wie Juliane Schenk das Halbfinale erreichte, hatte die dreimalige Deutsche Meisterin das Nachsehen. Im insgesamt vierten Aufeinandertreffen möchte Juliane Schenk endlich den ersten Sieg verzeichnen. Die Chinesin zog bei den diesjährigen YONEX German Open durch einen hart umkämpften 19:21, 21:18, 21:18-Erfolg über die koreanische Weltranglistenzwölfte Sung Ji Hyun (Setzplatz 5) in die Vorschlussrunde ein.  

 

Im Hinblick auf ihre Halbfinalgegnerin meinte die gebürtige Krefelderin, die am Badminton-Spitzensportzentrum (BSZ) in Mülheim an der Ruhr trainiert und seit vielen Jahren auch in der Stadt am Fluss wohnt: „Die Mädels, gegen die ich bei Turnieren wie diesem antreten muss, spielen alle auf Top-Niveau. Ich muss in jedem Spiel alles geben. Aber je mehr ich gefordert bin, umso mehr kann ich auch meine Klasse zeigen. Dass die Halle am Samstag ausverkauft sein wird, ist fantastisch. Ich freue mich riesig auf morgen“, so Juliane Schenk. Schon am Freitag war der Zuschauerzuspruch in der RWE-Sporthalle enorm: Über den Tag verteilt verfolgten rund 2.800 Sportfans das Geschehen bei dem mit 120.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie Grand Prix Gold.

Gefragt, ob sie glaube, die YONEX German Open 2012 gewinnen zu können, antwortete die zweimalige Olympiateilnehmerin (2004 und 2008): „Ich schaue von Runde zu Runde. Das Teilnehmerfeld ist stark besetzt und ich besinne mich auf meine Stärken.“

 

Zu den Ergebnissen im Dameneinzel ...

 

 

Damendoppel: Chinesinnen werfen Sandra Marinello und Birgit Michels aus dem Turnier

Birgit Michels (r.) und Sandra Marinello. Foto: Sven Heise.

(02.03.2012, CP) Birgit Michels (1. BC Beuel) konnte keine ihrer beiden Chancen nutzen, erstmals bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland in ein Halbfinale einzuziehen: Die 27-Jährige musste sich zunächst an der Seite von Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim) Olympiasieger Lee Yong Dae (Korea) und dessen Mixed-Partnerin Ha Jung Eun (Setzplatz 3) mit 21:8, 21:10 geschlagen geben (vgl. separate Meldung unterhalb). Wenige Stunden später unterlag die Sportsoldatin der Bundeswehr zusammen mit Sandra Marinello (1. BC Düren) auch im Damendoppel der Konkurrenz. Die Weltranglisten-24. mussten sich den im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF unmittelbar vor ihnen gelisteten Chinesinnen Cheng Shu und Pan Pan mit 14:21, 13:21 geschlagen geben.

 

Die Deutschen Meisterinnen verpassten damit die Revanche für die Niederlagen, die sie in der Vergangenheit bei den YONEX German Open gegen Cheng Shu bzw. Pan Pan erlitten hatten. So verloren Sandra Marinello und Birgit Michels 2010 im Viertelfinale in zwei Sätzen gegen Cheng Su und Zhao Yunlei, die später die Silbermedaille gewannen. 2009 scheiterten die Asse des DBV in drei Sätzen an Pan Pan und Tian Qing. Auch sie belegten letztlich in Mülheim an der Ruhr Platz zwei.

 

Zu den Ergebnissen im Damendoppel ...

 

Mixed: Michael Fuchs und Birgit Michels unterliegen dem Olympiasieger

Michael Fuchs und Birgit Michels. Foto: Sven Heise.

(02.03.2012, CP) Nach zwei Zwei-Satz-Erfolgen mussten sich die Deutschen Meister Michael Fuchs und Birgit Michels am Freitag im Viertelfinale ihren Gegnern geschlagen geben: Die Weltranglistensiebten Lee Yong Dae und Ha Jung Eun aus Korea (Setzplatz 3) dominierten das Geschehen bei ihrem 21:8, 21:10-Sieg über die Weltranglistenzwölften aus Deutschland (Setzplatz 8) von Beginn an. Bereits im Vorjahr zogen Michael Fuchs und Birgit Michels in Mülheim an der Ruhr gegen Lee Yong Dae, den Olympiasieger von 2008 in dieser Disziplin, den Kürzeren. Damals bezwang er die DBV-Asse gemeinsam mit Kim Ha Na in einem Spiel der ersten Runde mit 21:17, 21:15.

 

„Das war das schlechteste Spiel von uns, was wir seit langem abgeliefert haben. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel reingekommen. Schon nach den ersten Ballwechseln hatten wir ein ziemlich schlechtes Gefühl. Wir konnten spielen, was wir wollten, die Koreaner haben einfach alles bekommen. Wir wussten irgendwann einfach nicht mehr, was wir noch machen sollten. Wir fanden es halt nur schade, vor so einem Super-Publikum zuhause so ein schlechtes Spiel“ abzuliefern. Beim letzten Aufeinandertreffen, im letzten Jahr, waren wir sehr dicht am Sieg dran, da haben wir beide Sätze zu 16 verloren und hatten unsere Chancen. Nächste Woche bei den All England wollen wir wieder versuchen anzugreifen“, meinten Michael Fuchs und Birgit Michels.

 

Michael Fuchs unterlag dem viermaligen Gewinner bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland damit in diesem Jahr gleich zweifach: Bereits einen Tag vor dem Aufeinandertreffen mit dem koreanischen Top-Star im Mixed hatten der 29-Jährige und sein vier Jahre jüngerer Spielpartner Oliver Roth im Herrendoppel zu keiner Zeit eine Chance auf den Sieg. Die Deutschen Vizemeister verloren ihre Achtelfinalpartie gegen die topgesetzten Weltranglistenzweiten Lee Yong Dae und Jung Jae Sung, zugleich Titelverteidiger bei den YONEX German Open, mit 8:21, 12:21.

 

Die amtierenden Weltranglistendritten setzten sich bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier 2006 und 2011 gemeinsam gegen die gesamte Konkurrenz durch. 2009 siegte Lee Yong Dae zusammen mit Shin Baek Cheol im Herrendoppel, nachdem er ein Jahr zuvor 2008 mit Lee Hyo Jung den Titel im Mixed gewonnen hatte. Mit ihr holte er wenige Monate später in Peking auch Olympiagold.

 

Zu den Ergebnissen im Mixed ...

 

3. Veranstaltungstag, Donnerstag, 01.03.2012

 

Zusammenfassung: Drei Viertelfinalspiele mit DBV-Beteiligung

Michael Fuchs und Birgit Michels. Fotos zum Bericht: Sven Heise.
Juliane Schenk.
Ingo Kindervater (vorne) und Johannes Schöttler.
Marc Zwiebler.
Birgit Michels (vorne) und Sandra Marinello.
Oliver Roth (vorne) und Michael Fuchs.

(01.03.2012, CP) Drei Viertelfinalteilnahmen für Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), spannende Matches, spektakuläre Spielszenen und ein hervorragender Zuschauerzuspruch: Die YONEX German Open verlaufen für die Gastgeber bislang äußerst erfolgreich.

 

Birgit Michels (1. BC Beuel) hat bei den stark besetzten Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland am Freitag (2. März 2012) sogar in zwei Disziplinen die Chance, erstmals ins Halbfinale einzuziehen: Die 27-Jährige gewann am Donnerstag zunächst im Mixed an der Seite von Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim) ihre Achtelfinalpartie, wenige Stunden später siegte sie zusammen mit Sandra Marinello (1. BC Düren) auch im Damendoppel. Außerdem erreichte die WM-Dritte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), die Runde der besten Acht.

 

Dagegen schied der sechsmalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Beuel), ebenso wie die beiden derzeit besten Herrendoppel des DBV, Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim) und Michael Fuchs/Oliver Roth (PTSV Rosenheim), aus.

 

Die Weltranglistenachte Juliane Schenk gewann als Nummer drei der Setzliste mit 22:20, 21:14 gegen die Japanerin Eriko Hirose (Weltranglistenplatz 19) und steht damit zum dritten Mal in Folge bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier im Viertelfinale. Darin trifft die 29 Jahre alte Sportsoldatin der Bundeswehr am Freitag im „Match of the Day“ (20.00 Uhr, Center Court) auf die dreimalige Jugend-Weltmeisterin (2009 bis 2011) Inthanon Ratchanok. Die erst 17 Jahre alte Thailänderin wird in der Weltrangliste bereits an Position elf geführt und ist in Mülheim an der Ruhr an Nummer sieben gesetzt. Auch im vergangenen Jahr standen sich die beiden Damen bei den YONEX German Open gegenüber: Damals siegte Juliane Schenk im Achtelfinale mit 21:17, 21:12 gegen die Asiatin, die allerdings seitdem eine weitere Leistungssteigerung verzeichnete.

 

Die Weltranglistenzwölften Michael Fuchs und Birgit Michels behielten gegen Chayut Triyachart und Lei Yao aus Singapur (Weltranglistenplatz 32) mit 21:15, 21:10 die Oberhand. Nächste Gegner der Deutschen Meister sind die an Position drei notierten Weltranglistensiebten aus Korea, Lee Yong Dae – der Olympiasieger von 2008 in dieser Disziplin – und Ha Jung Eun. Im Vorjahr mussten sich Michael Fuchs und Birgit Michels in Mülheim an der Ruhr ebenfalls mit Lee Yong Dae auseinandersetzen. Damals trat er gemeinsam mit Kim Ha Na an. Das koreanische Duo bezwang die DBV-Asse im Jahr 2011 in der ersten Runde mit 21:17, 21:15.

 

Michael Fuchs traf auch schon bei den diesjährigen YONEX German Open auf Lee Yong Dae: im Achtelfinale des Herrendoppelwettbewerbs. Einen Tag nach ihrem Zwei-Satz-Erfolg über die Weltmeister von 2005, Howard Bach und Tony Gunawan aus den USA, verloren die Weltranglisten-24. Michael Fuchs und Oliver Roth mit 8:21, 12:21 gegen die topgesetzten Weltranglistenzweiten Jung Jae Sung und Lee Yong Dae. Die amtierenden WM-Dritten gewannen 2011 und 2006 gemeinsam in Mülheim an der Ruhr den Titel.

 

Birgit Michels bezwang bei dem seit dem Vorjahr mit 120.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie Grand Prix Gold auch im Damendoppel Lei Yao: Gemeinsam mit Sandra Marinello setzte sich die Europameisterin mit dem deutschen Damenteam mit 15:21, 21:8, 21:18 gegen die Asiatin und ihre Spielpartnerin Shinta Mulia Sari (Weltranglistenplatz 12) durch. Nächste Gegnerinnen der Weltranglisten-24. aus Deutschland sind die unmittelbar vor ihnen gelisteten Chinesinnen Cheng Shu und Pan Pan. 2010 standen die Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello und Birgit Michels bei den YONEX German Open ebenfalls im Viertelfinale Cheng Shu gegenüber. Vor zwei Jahren gewann diese an der Seite von Zhao Yunlei in zwei Sätzen gegen die Athletinnen des DBV. Das asiatische Duo holte in Mülheim an der Ruhr letztlich die Silbermedaille.

 

Der Weltranglisten-14. Marc Zwiebler musste sich als Nummer sieben der Setzliste dem Dänen Hans-Kristian Vittinghus (Weltranglistenplatz 18, Setzplatz 10) mit 9:21, 18:21 geschlagen geben. Damit verpasste der EM-Dritte aus Deutschland das Aufeinandertreffen mit dem Olympiasieger und viermaligen Weltmeister Lin Dan. Der Chinese, zugleich Titelverteidiger bei den YONEX German Open und topgesetzt, wäre im Viertelfinale Gegner des 27 Jahre alten gebürtigen Bonners gewesen.

 

Ingo Kindervater und Johannes Schöttler, die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF derzeit an Position 17 geführt werden, unterlagen zuvor den Weltranglistenachten Hirokatsu Hashimoto und Noriyasu Hirata mit 28:26, 21:12. Somit revanchierten sich die an Position fünf notierten Japaner gewissermaßen für die Niederlage, die ihnen im Vorjahr in Mülheim an der Ruhr die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs und Oliver Roth in der Runde der besten 16 Paarungen zugefügt hatten.

 

Über den Tag verteilt wohnten am Donnerstag rund 2.300 Zuschauer den mitunter engen Matches bei und erlebten Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften hautnah in Aktion. 

 

Achtelfinal-Aus für Marc Zwiebler

(01.03.2012, CP) Der sechsmalige Deutsche Meister Marc Zwiebler ist bei den YONEX German Open in Mülheim an der Ruhr im Achtelfinale ausgeschieden und hat damit das Aufeinandertreffen mit dem Olympiasieger und viermaligen Weltmeister Lin Dan verpasst. Der Chinese, zugleich Titelverteidiger in Mülheim an der Ruhr und topgesetzt, wäre im Viertelfinale Gegner des EM-Dritten gewesen. Als Nummer sieben der Setzliste musste sich der Weltranglisten-14. am Donnerstag dem Dänen Hans-Kristian Vittinghus (Setzplatz 10) in zwei Durchgängen geschlagen geben. Der Weltranglisten-18. machte seinen Einzug ins Viertelfinale durch einen 21:9, 21:18-Erfolg binnen 35 Minuten perfekt. Dabei hatte der 27 Jahre alte gebürtige Bonner im zweiten Satz zwischenzeitlich mit sechs Punkten vorn gelegen.

„Marc war heute sehr langsam, insbesondere im ersten Satz. Im zweiten hat er sich dann schneller bewegt. Zu Beginn war er gar nicht klar in der Abwehr, insgesamt reichte es heute einfach nicht für einen Sieg“, zog Jeroen van Dijk, Bundestrainer Herreneinzel, ein Fazit.

„Die Olympiaqualifikation birgt natürlich Probleme. Wir wollten nach den Turnieren in Malaysia und Korea gut trainieren. Marc kam jedoch krank aus Asien zurück und hatte dann auch noch Probleme mit der Hand. Beides zusammen brauchte insgesamt drei Wochen, die hätten wir gerne zum Trainieren gehabt. Dann kamen die Deutschen Meisterschaften, einige Bundesligapartien und die EM, so dass erneut keine Zeit blieb, intensiv zu trainieren. Gestern hat Marc seine Sache gut gemacht, vielleicht hat er aber noch nicht wieder die Fitness, um dies zwei Tage hintereinander zu schaffen“, so Jeroen van Dijk.

Marc Zwiebler hatte sich in einer Bundesligapartie die rechte Hand schwer aufgeschürft und war dadurch bei den Deutschen Meisterschaften gehandicapt an den Start gegangen.

Hans-Kristian Vittinghus meinte nach seinem Sieg über den Spieler des 1. BC Beuel bei den YONEX German Open: „Es ist immer sehr schwer gegen Marc zu spielen. Obwohl ich die letzten Spiele alle gegen ihn gewonnen habe, ist Marc immer ein sehr harter Gegner. Dass der erste Satz so klar an mich ging, war für mich überraschend. Im zweiten wurde es dann schwerer. Gerade weil Marc hier die Zuschauer im Rücken hat, ist dies ein ganz besonders toller Sieg für mich. Die Partie morgen gegen Lin Dan ist für mich eine Herausforderung und keine Hürde. Ich will mein absolut Bestes geben und es ist für mich das Größte gegen Lin Dan zu spielen, da er der beste Spieler aller Zeiten ist.“ Zu den Ergebnissen im Herreneinzel ...

  

Juliane Schenk eine Runde weiter

Juliane Schenk in ihrer Erstrundenpartie am Mittwoch. Foto: CP.

(01.03.2012, CP) Die WM-Dritte Juliane Schenk hat bei den YONEX German Open wie im Vorjahr das Viertelfinale im Dameneinzelwettbewerbs erreicht. Die Vize-Europameisterin gewann als Nummer drei der Setzliste ihre Achtelfinalpartie gegen die Japanerin Eriko Hirose (Weltranglistenplatz 19) mit 22:20, 21:14.

„Das war sehr, sehr gut von Juliane. Ich bin sehr zufrieden und froh, dass sie gewonnen hat. Sie darf stolz darauf sein, dass sie gegen Eriko Hirose in zwei Sätzen gewonnen hat, das war eine Super-Leistung von Juliane. Sie hat ihren Plan durchgezogen“, meinte Chef-Bundestrainer Jakob Høi.

In der Runde der besten acht Damen trifft die 29 Jahre alte Sportsoldatin der Bundeswehr am Freitag auf die dreimalige Jugend-Weltmeisterin (2009 bis 2011) Inthanon Ratchanok. Die erst 17 Jahre alte Thailänderin Inthanon Ratchanok, die in Mülheim an der Ruhr an Nummer sieben gesetzt ist, wird in der Weltrangliste bereits an Position elf geführt. Im vergangenen Jahr standen sich die beiden Damen auch schon bei den YONEX German Open gegenüber: Damals verzeichnete Juliane Schenk im Achtelfinale einen 21:17, 21:12-Erfolg gegen die Asiatin.

„Aber Inthanon Ratchanok ist in dem Jahr besser geworden, unter anderem im Angriff. Ich erwarte ein Match auf Augenhöhe. Juliane wird zunehmend schneller, sie ist allerdings noch nicht 100%-ig fit. Es kommt aber“, so Jakob Høi. Die dreimalige Deutsche Meisterin hat aufgrund von gesundheitlichen Problemen, die sie Ende Januar/Anfang Februar zum Pausieren zwangen, noch Trainingsrückstand. Zu den Ergebnissen im Dameneinzel ...

 

Deutsche Meister ausgeschieden

(01.03.2012, CP) Am Mittwoch mit einem Zwei-Satz-Erfolg zum Auftakt über die Russen Vitalij Durkin und Alexandr Nikolaenko hervorragend in das mit 120.000,- US-Dollar dotierte Turnier der Kategorie Grand Prix Gold gestartet, mussten sich die Deutschen Meister Ingo Kindervater und Johannes Schöttler am Donnerstag den Weltranglistenachten Hirokatsu Hashimoto und Noriyasu Hirata geschlagen geben. Nach einer Spielzeit von 44 Minuten siegten die an Position fünf notierten Japaner mit 28:26, 21:12 und revanchierten sich damit gewissermaßen für die Niederlage, die ihnen im Vorjahr in Mülheim an der Ruhr Michael Fuchs und Oliver Roth in der Runde der besten 16 Paarungen zugefügt hatten.

„Das war enttäuschend, für Ingo und Johannes genauso wie für mich. Gestern haben sie sich super geschlagen und ihre Sache richtig gut gemacht. Auch bei der EM haben sie gezeigt, was sie schaffen können. Heute haben sie jedoch keine Ruhe gehabt, um ihr Spiel durchzuziehen“, analysierte Chef-Bundestrainer Jakob Høi. Im ersten Satz hätten die Japaner fast keine eigenen Punkte gemacht, vielmehr hätten sie diese aufgrund der Fehler des DBV-Duos erhalten. „Die Japaner haben nicht gewonnen, sondern wir haben heute verloren“, meinte Jakob Høi. Er fügte hinzu: „Nun müssen wir weiter Gas geben, denn generell sind die beiden gut drauf. Ich habe volles Vertrauen, dass unser Trainingsplan richtig ist.“

Im ersten Satz lagen die Weltranglisten-17. aus Deutschland bereits mit 15:20 hinten und schafften dann nicht nur den Ausgleich, sondern hatten ihrerseits Satzbälle. Doch letztlich musste das DBV-Duo den Durchgang doch abgeben.

Am späten Donnerstagabend mussten sich auch die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs und Oliver Roth ihren Kontrahenten geschlagen geben (vgl. Zusammenfassung oberhalb). Zu den Ergebnissen im Herrendoppel ...   

 

Damendoppel: Marinello/Michels erneut im Viertelfinale

(01.03.2012, CP) Sandra Marinello und Birgit Michels haben wie 2010 die Runde der besten acht Paarungen erreicht. Im Achtelfinale bezwangen die Deutschen Meisterinnen die Weltranglistenzwölften Lei Yao und Shinta Mulia Sari mit 15:21, 21:8, 21:18. "Mit Kämpfen schafft man viel", meinte Chef-Bundestrainer Jakob Høi zufrieden. Auch die Deutchen Meisterinnen waren verständlicherweise mit ihrem Auftritt zufrieden: "Wir hatten zuvor zweimal gegen die beiden den Kürzeren gezogen. Obwohl wir immer gut mitgeahlten haben, war am Ende das Glück auf ihrer Seite. Aber: Aller guten Dinge sind drei ...", meinte Birgit Michels. Zu den Ergebnissen im Damendoppel ...

 

Fuchs/Michels stehen im Viertelfinale

(01.03.2012, CP) Toller Auftritt von Michael Fuchs und Birgit Michels am Donnerstag: Die Deutschen Meister im Mixed gewannen als Nummer acht der Setzliste ihre Achtelfinalpartie gegen Chayut Triyachart und Lei Yao aus Singapur 21:15, 21:10. Nach einer Spielzeit von 31 Minuten durften die Weltranglistenzwölften aus Deutschland über den Einzug in die Runde der besten acht Paarungen jubeln. Darin treffen Michael Fuchs und Birgit Michels am Freitag auf die an Position drei notierten Weltranglistensiebten aus Korea, Lee Yong Dae – den Olympiasieger in dieser Disziplin von 2008 – und Ha Jung Eun. Interessant dabei: Im Vorjahr mussten sich Michael Fuchs und Birgit Michels in Mülheim an der Ruhr ebenfalls mit Lee Yong Dae auseinandersetzen. Damals trat er gemeinsam mit Kim Ha Na an. Das koreanische Duo bezwang die Deutschen im Jahr 2011 mit 21:17, 21:15. Entsprechend bietet sich für Michael Fuchs und Birgit Michels bei den 55. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland die Gelegenheit zur Revanche. 

„Wir haben von Anfang bis Ende konzentriert gespielt, unsere Gegner nicht ins Spiel kommen lassen und uns gut bewegt. Wir haben im vergangenen Jahr in Kharkov im Finale gegen sie gespielt und auch gewonnen, so dass wir schon einschätzen konnten, was auf uns zukommen würde“, bilanzierte Birgit Michels. Zu den Ergebnissen im Mixed ...

 

Achtelfinals mit Aktiven aus 17 Nationen

(01.03.2012, CP) Spielerinnen bzw. Spieler aus 17 Nationen sind in den Achtelfinals vertreten. Sie repräsentieren China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Hongkong, Indien, Indonesien, Japan, Kanada, Korea, Malaysia, die Niederlande, Russland, Singapur, Spanien, Taiwan und Thailand. Somit sind am dritten Veranstaltungstag noch Badmintonasse aus sechs europäischen Nationen bei den YONEX German Open aktiv.

 

2. Veranstaltungstag, Mittwoch, 29.02.2012

 

Zusammenfassung: DBV weiterhin in allen Disziplinen vertreten

Michael Fuchs und Birgit Michels. Fotos: CP.
Dieter Domke.
Juliane Schenk.
Qiu Zihan/Tang Jinhua.
Anastasia Prokopenko.

(29.02.2012, CP) Bei den stark besetzten YONEX German Open Badminton stehen in allen Disziplinen Spielerinnen bzw. Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) im Achtelfinale.

 

Sowohl Birgit Michels (1. BC Beuel) als auch Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim) gelang am Mittwoch (29. Februar 2012) der Einzug in die Runde der besten 16 gleich doppelt: Als Nummer acht der Setzliste im Mixed verzeichneten sie gemeinsam einen Zwei-Satz-Erfolg über eine chinesische Paarung, zudem siegte Birgit Michels an der Seite von Sandra Marinello (1. BC Düren) zum Auftakt im Damendoppel, während Michael Fuchs zusammen mit Oliver Roth (PTSV Rosenheim) in der ersten Runde des Herrendoppelwettbewerbs gegenüber der Konkurrenz die Oberhand behielt. Das Achtelfinale erreichten auch die WM-Dritte im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), der sechsmalige Deutsche Meister im Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Beuel), sowie das derzeit beste Herrendoppel des DBV, Ingo Kindervater und Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim).

 

Der EM-Dritte Marc Zwiebler bezwang im „Match of the Day“ den Silbermedaillengewinner bei den U19-Weltmeisterschaften 2011, Viktor Axelsen aus Dänemark, mit 19:21, 21:11, 21:17. Nächster Gegner des an Nummer sieben gesetzten Weltranglisten-14. aus Deutschland ist Viktor Axelsens Nationalmannschaftskollege Hans-Kristian Vittinghus (Setzplatz 10).

 

Vize-Europameisterin Juliane Schenk gewann ihr Erstrundenmatch gegen die russische Weltranglisten-39. Anastasia Prokopenko souverän mit 21:4, 21:15. In der Runde der besten 16 Damen trifft die an Position drei notierte Weltranglistenachte aus Deutschland auf Eriko Hirose. Die Japanerin wird im aktuellen Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF auf Position 19 geführt.

 

Im Herrendoppel ist der DBV noch zweimal vertreten: Die Deutschen Meister Ingo Kindervater und Johannes Schöttler setzten sich ebenso in zwei Durchgängen gegen die Russen Vitalij Durkin und Alexandr Nikolaenko durch (21:16, 21:13) wie die nationalen Vizemeister Michael Fuchs und Oliver Roth gegen die Weltmeister von 2005, Howard Bach und Tony Gunawan aus den USA (21:17, 24:22). Die Weltranglisten-24. aus Deutschland dürfen sich nun mit den topgesetzten Weltranglistenzweiten, Jung Jae Sung und Lee Yong Dae, messen. Die Koreaner gewannen 2011 bei den YONEX German Open den Titel. Ingo Kindervater und Johannes Schöttler treffen im Achtelfinale auf die an Position fünf notierten Japaner Hirokatsu Hashimoto und Noriyasu Hirata, die sich im Vorjahr bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland in der Runde der besten 16 Paarungen Michael Fuchs und Oliver Roth geschlagen geben mussten.

 

Im Damendoppel setzten sich die Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello und Birgit Michels in ihrem Erstrundenmatch mit 21:18, 21:17 gegen Poon Lok Yan und Tse Ying Suet aus Hongkong durch. Die Weltranglisten-24. stehen nun am Donnerstag (1. März 2012, 19.00 Uhr, Center Court) im „Match of the Day“ den Weltranglistenzwölften Shinta Mulia Sari und Lei Yao aus Singapur gegenüber.

 

Zuvor hatte Birgit Michels bereits im Gemischten Doppel das Achtelfinale erreicht. Gemeinsam mit Michael Fuchs besiegte sie die chinesische Paarung Qiu Zihan/Tang Jinhua mit 21:17, 21:19. Interessanterweise muss sich die Sportsoldatin der Bundeswehr auch in dieser Disziplin in der Runde der besten 16 Duos mit Lei Yao auseinandersetzen. Die Athletin aus Singapur bezwang zusammen mit ihrem Mixed-Partner Chayut Triyachart zum Auftakt die amtierenden Vize-Weltmeister Chris Adcock und Imogen Bankier (England/Schottland).

 

Ebenfalls beendet ist das mit 120.000,- US-Dollar dotierte Turnier der Kategorie Grand Prix Gold – aus DBV-Sicht – für den Deutschen Vizemeister im Herreneinzel, Dieter Domke (1. BC Bischmisheim), für die DM-Dritten im Herrendoppel, Peter Käsbauer und Josche Zurwonne (PTSV Rosenheim/SC Union Lüdinghausen), sowie für die DM-Dritten im Mixed, Peter Käsbauer und Johanna Goliszewski (1. BV Mülheim).

 

Dieter Domke unterlag in Runde zwei dem an Nummer 16 gesetzten Indonesier Dionysius Hayom Rumbaka mit 21:19, 12:21, 14:21. Peter Käsbauer musste sich zunächst gemeinsam mit Josche Zurwonne in der ersten Runde des Herrendoppelwettbewerbs den Weltranglisten-23. Chen Hung Lin und Lin Yu Lang aus Taiwan mit 16:21, 6:21 geschlagen geben, bevor er an der Seite von Johanna Goliszewski seine Auftaktpartie im Mixed mit 19:21, 21:15, 14:21 gegen Danny Bawa Chrisnanta und Yu Yan Vanessa Neo aus Singapur verlor. Dennoch dürfen die Duos mit ihrem Abschneiden in Mülheim an der Ruhr sehr zufrieden sein. Schließlich hatten sie sich den Startplatz im Hauptfeld am Dienstag dank zweier Siege in der Qualifikation gesichert.

 

Herreneinzel: Marc Zwiebler im Achtelfinale

(29.02.2012, CP) Der Deutsche Vizemeister Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) hat auch am Mittwoch ein Drei-Satz-Match ausgetragen – diesmal musste er sich allerdings seinem Gegner geschlagen geben. Einen Tag nach seinem 21:17, 17:21, 22:20-Auftakterfolg über den Ukrainer Valeriy Atrashchenkov unterlag der Vize-Europameister mit dem deutschen Herrenteam in Runde zwei dem an Nummer 16 gesetzten Indonesier Dionysius Hayom Rumbaka nach einer Spielzeit von 46 Minuten mit 21:19, 12:21, 14:21.

Der sechsmalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) steht hingegen in der Runde der besten 16 Herren. Er bezwang am Mittwoch Dänemarks Nachwuchshoffnung Viktor Axelsen in zwei Sätzen (vgl. Zusammenfassung oberhalb). Zu den Ergebnissen im Herreneinzel ...

 

Dameneinzel: Juliane Schenk mit souveränem Auftakterfolg

(29.02.2012, CP, PD) Die WM-Dritte Juliane Schenk (SG EBT Berlin) hat bei den YONEX German Open einen souveränen Auftakterfolg verzeichnet und steht folglich bei dem mit 120.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie Grand Prix Gold im Achtelfinale des Dameneinzelwettbewerbs. Die 29 Jahre alte Sportsoldatin der Bundeswehr, die vor anderthalb Wochen bei den Titelkämpfen in Amsterdam mit dem deutschen Damenteam den EM-Titel geholt hatte, gewann ihr Erstrundenmatch gegen die Russin Anastasia Prokopenko mit 21:4, 21:15. Für ihren Sieg über die Weltranglisten-39. aus Russland benötigte die an Nummer drei gesetzte Weltranglistenachte 30 Minuten. Im Achtelfinale trifft Juliane Schenk am Donnerstag (1. März 2012) auf die Japanerin Eriko Hirose. Die Nummer 19 im aktuellen Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF musste bei ihrem 21:16, 12:21, 23:21-Auftakterfolg über Fu Mingtian aus Singapur stark kämpfen, um den Einzug in die nächste Runde perfekt zu machen.

„Der erste Satz war von mir Weltklasse. Ich habe unter anderem sehr variantenreich gespielt. Im zweiten Satz hat meine Gegnerin dann besser ins Spiel gefunden, aber ich habe immer die Spielkontrolle auf meiner Seite gehabt“, meinte Juliane Schenk nach der Begegnung mit Anastasia Prokopenko und verwies einmal mehr darauf, dass ein Turnier vor heimischem Publikum für sie etwas ganz Besonderes darstellt.

„Meine nächste Gegnerin Eriko Hirose aus Japan kenne ich sehr gut, die beiden letzten Matches habe ich gegen sie gewonnen. Ich denke, es wird ein spannendes, ausgeglichenes Spiel und ich hoffe, meine gute Leistung von heute abrufen zu können. Einen Ausblick auf das Turnier möchte ich nicht so gerne wagen, ich gucke von Spiel zu Spiel und dann wird man sehen was am Ende dabei rausspringt.“ Zu den Ergebnissen im Dameneinzel …

 

Herrendoppel: Zwei deutsche Duos weiter

(29.02.2012, CP) Die DM-Dritten Peter Käsbauer und Josche Zurwonne (PTSV Rosenheim/SC Union Lüdinghausen) dürfen mit ihrem Abschneiden in Mülheim trotz ihrer Niederlage in der ersten Runde des Hauptturniers zufrieden sein. Schließlich hatten sie sich durch zwei Siege in der Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld gesichert. Am Mittwoch mussten sich die Deutschen, die in der Weltrangliste derzeit auf Position 53 geführt werden, mit 16:21, 6:21 den Weltranglisten-23. Chen Hung Lin/Lin Yu Lang geschlagen geben. Die Taiwanesen durften nach einer Spielzeit von 25 Minuten über den Einzug ins Achtelfinale jubeln. Darin stehen auch die Deutschen Meister Ingo Kindervater/Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim) sowie die nationalen Vizemeister Michael Fuchs und Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim; vgl. Zusammenfassung oberhalb). Zu den Ergebnissen im Herrendoppel …

 

Damendoppel: Marinello/Michels nun gegen die Bezwinger der Topgesetzten

(29.02.2012, CP) Bei ihrem 21:18, 21:17-Auftakterfolg über Poon Lok Yan und Tse Ying Suet aus Hongkong dominierten die Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello und Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel) den ersten Satz durchgängig, während im zweiten Durchgang phasenweise die Asiatinnen einen Vorsprung aufwiesen. Nach einer Spielzeit von 41 Minuten freuten sich dann aber die Weltranglisten-24. aus Deutschland über ihren Einzug ins Achtelfinale. Darin stehen Sandra Marinello und Birgit Michels am Donnerstag (1. März 2012, 19.00 Uhr) im „Match of the Day“ Shinta Mulia Sari und Lei Yao aus Singapur gegenüber. Die Weltranglistenzwölften bezwangen in der ersten Runde die topgesetzten Weltranglistendritten aus Korea, Ha Jung Eun und Kim Min Jung, mit 17:21, 21:14, 21:18. In den bisherigen zwei Aufeinandertreffen mit den Deutschen Meisterinnen – beide im Jahr 2011 – verzeichneten die Asiatinnen knappe Siege. Zu den Ergebnissen im Damendoppel …

 

Mixed: Erfolgreicher Auftakt für Fuchs/Michels

(29.02.2012, CP, PD) Die Deutschen Meister Michael Fuchs und Birgit Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) haben sich bei den YONEX German Open zum Auftakt in guter Verfassung präsentiert: Die Weltranglistenzwölften besiegten die chinesische Paarung Qiu Zihan/Tang Jinhua am Mittwoch binnen 38 Minuten mit 21:17, 21:19. Nächste Gegner der an Nummer acht gesetzten Gewinner der Canada Open 2011 sind am Donnerstag in der Runde der besten 16 Paarungen die Vize-Weltmeister Chris Adcock und Imogen Bankier (England/Schottland) oder Chayut Triyachart und Lei Yao aus Singapur.

„Da unsere beiden Gegner noch nicht so lange zusammen spielen, kannte ich ihn nur vom Herrendoppel. Wir haben uns aber gestern das zweite Spiel in der Qualifikation angesehen und unser Trainer hat uns auch gut auf dieses Spiel eingestellt. In der nächsten Runde treffen wir entweder auf Adcock/Bankier oder auf die Paarung aus Singapur. Wir schauen von Spiel zu Spiel, wissen aber, dass wir in Topform auch gegen Topleute gewinnen können.“

Die DM-Dritten Peter Käsbauer und Johanna Goliszewski (PTSV Rosenheim/1. BV Mülheim) mussten sich hingegen in der ersten Runde geschlagen geben (vgl. Zusammenfassung oberhalb). Zu den Ergebnissen im Mixed …

 

1. Veranstaltungstag, Dienstag, 28.02.2012

 

Ein „strammes“ Turnier

(28.02.2012, CP) DBV-Sportdirektor Martin Kranitz sah am ersten Veranstaltungstag viele enge Spiele der deutschen Badmintonasse und bemängelte, dass mehrere DBV-Starter schnell nacheinander in zwei Disziplinen aufschlagen mussten. Positiv fiel Martin Kranitz unter anderem der Auftritt von Andreas Heinz und Max Schwenger auf, die gegen das niederländische Herrendoppel Jorrit De Ruiter/Dave Kodabux – Nummer zwei im Nachbarland – in drei Sätzen gewannen. „Schade“ war nach Aussage des DBV-Sportdirektors die knappe Niederlage der Deutschen Vizemeister im Mixed, Johannes Schöttler und Sandra Marinello, in der zweiten Runde der Qualifikation. Trotz einer 20:16-Führung im dritten Satz mussten sich die Deutschen letztlich mit 22:24 dem starken indonesischen Duo Hendra Setiawan/Vita Marissa geschlagen geben. Das Erstrundenspiel im Hauptturnier von Dieter Domke bezeichnete Martin Kranitz als „kurios“: „Eigentlich hatte Dieter schon den Sack zugemacht, doch dann hat er komplett die Kontrolle verloren.“ Doch er kämpfte sich noch einmal zurück ins Spiel und gewann gegen den Ukrainer Valeriy Atrashchenkov, der seinen Vorsprung in der Schlussphase des dritten Durchgangs nicht halten konnte, mit 22:20. „Das Turnier ist echt stramm“, meinte der DBV-Sportdirektor in Bezug auf das Starterfeld. Entsprechend trafen die deutschen Spielerinnen und Spieler bereits in der Qualifikation auf extrem leistungsstarke Gegner.

 

Zwiebler und Domke in Runde zwei

Marc Zwiebler. Fotos zum Bericht: Sven Heise.
Karin Schnaase.
Claudia Vogelgsang (vorne) und Amelie Oliwa.
Till Zander (vorne) und Maurice Niesner.
Carola Bott (vorne) und Kim Buss.
Sandra Marinello und Johannes Schöttler.
Johanna Goliszewski und Peter Käsbauer.
Isabel Herttrich und Max Schwenger.
Johanna Goliszewski und Peter Käsbauer jubeln über den Einzug ins Hauptfeld.
Josche Zurwonne (hinten) und Peter Käsbauer.

(28.02.2012, CP) Erfreulicher Auftakt für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bei den stark besetzten YONEX German Open 2012: Der sechsmalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) und der nationale Vizemeister Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) stehen im Herreneinzel in der 2. Runde des Hauptturniers, außerdem erspielten sich am Dienstag (28. Februar 2012) mehrere DBV-Asse in der Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld.

 

In einer Neuauflage des Finals bei den Deutschen Meisterschaften 2011 gewann der EM-Dritte Marc Zwiebler (Setzplatz 7) sein Auftaktmatch gegen Lukas Schmidt (1. BC Bischmisheim) mit 21:13, 21:16. Der amtierende DM-Dritte Lukas Schmidt hatte sich die Teilnahme am Hauptturnier durch einen Zwei-Satz-Erfolg in der Qualifikation über den Schweizer Anthony Dumartheray gesichert. Marc Zwiebler spielt nun am Mittwoch (29.02.2012, 18.00 Uhr, Center Court) im „Match of the Day“ gegen die dänische Nachwuchshoffnung Viktor Axelsen, den Jugend-Weltmeister von 2010 und amtierenden Vize-Weltmeister U19, um den Einzug ins Achtelfinale.

 

Dieter Domke (1. BC Bischmisheim), ebenso wie Marc Zwiebler und Lukas Schmidt frisch gebackener Vize-Europameister mit dem deutschen Herrenteam, bezwang den Ukrainer Valeriy Atrashchenkov mit 21:18, 17:21, 22:20. Der 25-Jährige muss sich in der 2. Runde mit dem Belgier Yuhan Tan oder mit Dionysius Hayom Rumbaka aus Indonesien (Setzplatz 16) auseinandersetzen.

 

Ausgeschieden ist hingegen Fabian Hammes (SV Fischbach). Als Qualifikant verlor der 23-Jährige sein Auftaktmatch gegen den an Position elf notierten Japaner Shon Wan Ho mit 15:21, 14:21.

 

In den anderen vier Disziplinen startet das Hauptturnier erst am Mittwoch. Peter Käsbauer (PTSV Rosenheim) schaffte es am ersten Veranstaltungstag gleich in zwei Disziplinen, sich dafür zu qualifizieren: im Herrendoppel an der Seite von Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen) und im Mixed gemeinsam mit Johanna Goliszewski (1. BV Mülheim).

 

Im Herrendoppel stehen damit insgesamt drei deutsche Paarungen im Hauptfeld: Die Deutschen Meister Ingo Kindervater und Johannes Schöttler (1. BC Beuel/1. BC Bischmisheim) verfügten darin – ebenso wie die Deutschen Vizemeister Michael Fuchs und Oliver Roth (1. BC Bischmisheim/PTSV Rosenheim) – von vorneherein über einen Startplatz.

 

Im Mixed vertreten nach den gelungenen Auftritten der DM-Dritten Peter Käsbauer und Johanna Goliszewski nun zwei Duos den DBV: Die Deutschen Meister Michael Fuchs und Birgit Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) haben bei dem mit 120.000,- US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie Grand Prix Gold Setzplatz acht inne.

 

Im Damendoppel bleibt es bei einer deutschen Paarung im Hauptfeld. In dieser Disziplin schaffte es kein Duo des DBV, sich in der Qualifikation durchzusetzen. Somit ruhen die Hoffnungen der heimischen Badmintonfans ausschließlich auf den Deutschen Meisterinnen Sandra Marinello und Birgit Michels (1. BC Düren/1. BC Beuel).

 

Im Dameneinzel ist aus deutscher Sicht einzig die WM-Dritte Juliane Schenk (SG EBT Berlin, Setzplatz 3) vertreten. Die nationale Vizemeisterin Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) schied in der ersten Runde der Qualifikation aus, die Deutsche Meisterin Olga Konon (1. BC Bischmisheim) musste aufgrund von Knieproblemen gar auf ihre Teilnahme an den YONEX German Open verzichten. Auch sie hätte in der Qualifikation antreten sollen.

 

Qualifikation Herrendoppel: Käsbauer auch im Herrendoppel im Hauptfeld

(28.02.2012, CP) Wenige Stunden, nachdem Peter Käsbauer im Mixed den Einzug ins Hauptfeld perfekt gemacht hatte, schaffte er dies auch im Herrendoppel. Zusammen mit Josche Zurwonne, mit dem der bei den Deutschen Meisterschaften 2012 auf Platz drei gekommen war, gewann er zunächst das DBV-interne Duell gegen Julien Pohl/Gregory Schneider in zwei Sätzen, bevor das Duo in drei Durchgängen gegenüber einer dänischen Paarung die Oberhand behielt. Andreas Heinz und Max Schwenger, die bei den nationalen Titelkämpfen ebenfalls das Halbfinale erreicht hatten, mussten sich in der 2. Runde der Qualifikation einem Doppel aus Malaysia geschlagen geben. Die anderen deutschen Paarungen bzw. Paarungen mit deutscher Beteiligung, Maurice Niesner/Till Zander, Raphael Beck/Tobias Wadenka, Denis Nyenhuis/Philipp Wachenfeld und Chow Pak Chuu/Tim Dettmann, unterlagen jeweils in ihrem Auftaktmatch. Damit gelang es von insgesamt „sechseinhalb“ Paarungen des DBV einer, sich durch die – auch schon enorm stark besetzte – Qualifikation zu kämpfen. Zu den Ergebnissen der Qualifikation im Herrendoppel …

 

Qualifikation Mixed: Käsbauer/Goliszewski im Hauptfeld

(28.02.2012, CP) Schöner Erfolg für Peter Käsbauer und Johanna Goliszewski: Die DM-Dritten besiegten in der Qualifikation zunächst ein kanadisches Duo und anschließend eine dänische Paarung in zwei Sätzen und erreichten damit das 32-köpfige Hauptfeld. Dagegen schieden die Deutschen Vizemeister Johannes Schöttler/Sandra Marinello und die Nachwuchsspieler Max Schwenger/Isabel Herttrich in der zweiten Runde aus. Johannes Schöttler und Sandra Marinello unterlagen dabei unglücklich mit 22:24 im dritten Satz. Zu den Ergebnissen der Qualifikation im Mixed ...

 

Qualifikation Damendoppel: Alle DBV-Duos ausgeschieden

(28.02.2012, CP) Von fünf gestarteten Damenduos schaffte bei dem stark besetzten Turnier der Kategorie Grand Prix Gold keines den Einzug ins Hauptfeld. Sowohl die Deutschen Vizemeisterinnen Johanna Goliszewski und Carla Nelte als auch die DM-Dritten Isabel Herttrich und Inken Wienefeld, Carola Bott und Kim Buss, Amelie Oliwa und Claudia Vogelgsang sowie Alina Hammes und Kira Kattenbeck verloren bereits in der ersten Runde. Alle fünf Paarungen mussten sich in zwei Durchgängen geschlagen geben. Zu den Ergebnissen der Qualifikation im Damendoppel …

 

Qualifikation Dameneinzel: Karin Schnaase unterliegt

(28.02.2012, CP) Nach der Absage der Deutschen Vizemeisterin Olga Konon für die YONEX German Open 2012 stand als einzige Teilnehmerin des DBV die DM-Zweite Karin Schnaase in der Qualifikation des Dameneinzelwettbewerbs. 16 Spielerinnen traten insgesamt an. Um ins Hauptfeld einzuziehen, waren für alle zwei Siege erforderlich. Karin Schnaase, die Mitte Februar mit dem deutschen Damenteam den EM-Titel gewann, verlor gleich zu Beginn gegen die an Nummer drei gesetzte Weltranglisten-40. Salakjit Ponsana mit 17:21 im dritten Satz. Zu den Ergebnissen der Qualifikation im Dameneinzel …

 

Qualifikation Herreneinzel: Zwei Deutsche weiter

(28.02.2012, CP) Fünf der insgesamt 16 Startplätze in der Qualifikation des Herreneinzelwettbewerbs waren von Assen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) belegt. Zwei von ihnen schafften den Einzug in das 64-köpfige Hauptfeld: Fabian Hammes kam kampflos weiter, während der DM-Dritte Lukas Schmidt gegen den Schweizer Anthony Dumartheray in zwei Sätzen gewann. Marcel Reuter, der bei den Deutschen Meisterschaften Anfang Februar in Bielefeld ebenfalls im Halbfinale stand, musste sich hingegen seinem slowenischen Gegner mit 19:21 im dritten Durchgang geschlagen geben. Hannes Käsbauer verlor sein Auftaktmach in zwei Sätzen, Nikolaj Persson war in seiner Erstrundenpartie zur vorzeitigen Aufgabe gezwungen. Zu den Ergebnissen der Qualifikation im Herreneinzel …

 

Zahlenspiele

Lukas Schmidt vom 1. BC Bischmisheim, frisch gebackener Vize-Europameister mit dem deutschen Herrenteam, eröffnete die YGO 2012 um 9.00 Uhr. Foto: CP.

(28.02.2012, CP) Spielerinnen und Spieler aus insgesamt 31 Nationen waren am Dienstag in der Qualifikation vertreten. Repräsentiert wurden Belgien, Bulgarien, China, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Hongkong, Indonesien, Irland, Island, Italien, Japan, Kanada, Korea, Malaysia, Mexiko, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Taiwan, Thailand, Ukraine, USA und Vietnam. Während im Herrendoppel „nur“ Aktive aus 8 Nationen aufschlugen, waren im Herreneinzel 11, im Damendoppel 12, im Mixed 13 und im Dameneinzel sogar 14 Nationen vertreten.

 

Olga Konon nicht dabei

Olga Konon bei der Team-EM Mitte Februar. Foto: CP:

(28.02.2012, CP) Die Deutsche Meisterin im Dameneinzel und frisch gebackene Europameisterin mit dem deutschen Damenteam, Olga Konon, musste ihren Start bei den YONEX German Open 2012 kurzfristig absagen. Die 22-Jährige leidet nach wie vor an Problemen an ihrem im Herbst 2011 operierten Knie. Aufgrund der Beschwerden verzichtete die Olympiateilnehmerin von 2008 bereits am vergangenen Samstag auf einen Einsatz im Bundesligaspiel ihres Vereins 1. BC Bischmisheim bei der SG EBT Berlin. Bei den YONEX German Open wäre Olga Konon im Dameneinzel in der Qualifikation gestartet.

    

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